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NWZonline.de Region

Die große Kunst der Handarbeit

14.11.2017

Donnerschwee /Bloherfelde Ein bisschen was Schönes für sich selber oder ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen: Wer das suchte, der wurde am Wochenende fündig. Im großen Stil wurden in der Kongresshalle (der Weser-Ems-Hallen) Dekoratives und Nützliches angeboten, in familiärer Atmosphäre gab es Hobbykunst in Bloherfelde.

„Eine Premiere aus eigener Hand“, so formuliert es Projektleiter Sven Möhlmann, war der Markt für Kunst und Handwerk in der Kongresshalle. Eine gelungene Erstauflage, auch aus Sicht der Aussteller, so Möhlmann, auf der man nun aufbauen wolle. Wie berichtet, waren rund 60 Aussteller aus Oldenburg, dem Umland und den Niederlanden an diesem zweitägigen Markt beteiligt. Mehr als 2000 Besucher zog deren Angebot an, bilanziert Sven Möhlmann. Er weiß aber auch, dass sich die Gäste mehr Vergleichsmöglichkeiten gewünscht hätten. „Einige Aussteller hatten Exklusivität“, sagt der Projektleiter. Konkret: Es war nur einer aus dem jeweiligen Bereich da.

Das soll sich aber im November nächsten Jahres ändern. Mehr Vielfalt und mehr Raum soll dem Markt laut Möhlmann dann geboten werden. Damit will man an die früheren Erfolge ansetzen, die der Markt „Kunst und Handwerk“ gefeiert hat, der viele Jahre lang jeweils im Frühjahr und Herbst von der Oldenburgerin Renate Zidella (als Mieterin der Räumlichkeiten) organisiert worden war. Dann hatte man sich zusammengetan und den „Herbst- und Winterzauber“ (auch mit der Nostalga sowie der Edelstein- und Mineralienbörse) veranstaltet. Als Renate Zidella im vergangenen Jahr verstarb, beendete man auch dieses Experiment. Die Weser-Ems-Halle geht diesen Weg nun alleine weiter und organisierte erstmals den Markt für Kunst und Handwerk „aus dem Haus“, erklärt Sven Möhlmann. „Unsere Erwartungen wurden erfüllt, sie sollen aber weiter nach oben gehen.“

Bloherfelder Mischung

Sogar noch besser als in den Vorjahren war der Bloherfelder Hobbymarkt. Und das will was heißen, denn diese Veranstaltung hat Tradition: Es war die 31. Auflage. Im Namen des Bürgervereins Bloherfelde haben dessen Ehrenmitglied Inge Lehmkuhl und Petra Frerichs wieder für eine bunte Mischung im Saal des Lokals „Zum Lindenhof“ gesorgt. Das betrifft die Zusammensetzung der rund 30 Aussteller genauso wie die Vielfalt der Kekse, die für den guten Zweck verkauft wurden.

„Es ist supergut gelaufen“, freut sich Inge Lehmkuhl. Damit meint sie das Geschäft der Aussteller genauso wie das mit den Keksen. Am Stand des Bürgervereins wurden wieder von den Ausstellern gebackene Kekse und Krullkuchen verkauft. Wie berichtet, geht der Erlös, wie auch der Überschuss aus der Veranstaltung, wie jedes Jahr an die NWZ-Weihnachtsaktion, die diesmal Kiola, Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land, unterstützt. In der Einrichtung sollen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Beeinträchtigungen zeitweilig wohnen können und gepflegt und betreut werden – zur Entlastung ihrer Eltern.

800 Euro für Kekse

Das Interesse an dem Gebäck war so groß, dass am Samstagabend in zwei Bloherfelder Küchen sogar noch nachgebacken werden musste. 800 Euro brachte allein der Keks- und Krullkuchenverkauf für die NWZ-Weihnachtsaktion ein. „Manche legten auch einfach so einen Geldschein in die Spendenkasse“, erzählt Inge Lehmkuhl.  Und sie hebt Minna Nordbruch hervor, die allein 60 Tüten Krullkuchen verkauft hat.

Inge Lehmkuhl ist immer wieder vom guten Miteinander begeistert. Da wird in dem Saal, in dem am Freitagabend noch ein Theaterstück über die Bühne gegangen ist, Platz gemacht für den Aufbau der Stände. Und am Sonntagabend dann, wenn der Hobbymarkt geschlossen hat, packen wieder viele Hände beim Aufräumen mit an. „Diesmal waren wir sogar noch schneller als sonst“, sagt Inge Lehmkuhl – hochzufrieden.

Susanne Gloger
Redakteurin
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2108

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