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46 Millionen Euro für „Seute Deern“
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Aktualisiert vor 42 Minuten.

Bremerhavener Wahrzeichen
46 Millionen Euro für „Seute Deern“

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Drohnen im Anflug auf Erfolg

10.03.2007

OLDENBURG Knut Schröder und Thorsten Neumann werben europaweit für ihre Idee. Animationsfilme sind beliebt wie nie zuvor.

Von Klaus Fricke OLDENBURG - Das Leben einer Drohne ist kein Honigschlecken: Erst darf man beim Hochzeitsflug der Bienenkönigin den kernigen Kerl mimen und dann – gibt’s einen Tritt. Vorbei ist es mit der schönen Zeit im Bienenvolk.

Zwei Drohnen allerdings mögen sich in dieses Schicksal nicht ergeben. Eine sucht ihr Glück bei den freizügigeren Hummeln, und die andere wird zum Krieger, der Söldner (Wespen) um sich schart und sein ehemaliges Volk überfällt. Unsinn? Weit gefehlt, diese Geschichte wird erzählt im abendfüllenden Animationsfilm „Dronin“. Konzipiert, erarbeitet und inszeniert wird er derzeit in Oldenburg.

Hinter „Dronin“ steht in erster Linie Knut Schröder (43), der als Web-Designer schon viel Erfahrung mit Computergrafik gesammelt hat. Als einer der Köpfe des Oldenburger Animationsstudios Art 3D wusste er schnell, dass die Drohnen-Saga nur in (filmische) Bewegung kommen kann, wenn das Umfeld professionell arbeitet.

Das ist gelungen: Schröder hat ein Netzwerk von 35 Illustratoren, 3D-Grafikern, Schauspielern, Musikern und anderen Fachleuten geknüpft, die von „Dronin“ überzeugt sind. Mittendrin in dieser Gruppe sitzt Oldenburgs Filmfachmann schlechthin: Thorsten Neumann, Chef des Filmfestes.

„Wir sind als Duo unterwegs“, grinst Neumann, der mit seiner Firma „99 Euro Films“ als Koproduzent bei „Dronin“ eingestiegen ist. Und unterwegs sind die beiden dieser Tage auf der wichtigsten Tagung für Animationsfilme in Europa überhaupt, dem „Cartoon Movie 2007“ in Potsdam.

Hier kommen die Vertreter der großen Studios zusammen, in denen Hits wie „Wallace and Gromit“ (England) produziert werden oder „Asterix“ (Frankreich), hier geht es um Inhalte, Verträge und viel Geld.

Schröder und Neumann, deren Filmidee mit fünf Millionen Euro Kosten auch nicht gerade billig ist, gelten da als Garagen-Projektler. Zumindest bis gestern: Da stellten sie die noch in der Entwicklung steckende Bienen-Story dem Fachpublikum vor – „und jetzt sind alle begeistert“, freut sich Neumann. „Wir haben uns ins Gespräch bringen wollen, und das hat offensichtlich geklappt.“

Das Klinkenputzen geht übrigens weiter: In der nächsten Woche sprechen die beiden bei OB Schwandner vor – die Tür zur Animationsfilmstadt Oldenburg öffnet sich einen breiten Spalt.

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