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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ein Besuch bei der Tafel

23.01.2019

Ein eigenes Bild von der Oldenburger Tafel machte sich der Bundestagsabgeordnete für Oldenburg und das Ammerland Stephan Albani (CDU) am Dienstag. Von neun bis 13 Uhr half er den Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit. Es mussten Kisten gestapelt und Lebensmittel sortiert werden. Es ist das dritte Mal, das Albani die Tafel besucht. „Mich hat das Potenzial von Unzufriedenheit gewundert. Diesen Eindruck hatte ich bei meinem letzten Besuch vor eineinhalb Jahren nicht“, so Albani. Dabei bezieht er sich auf die mangelnde Wertschätzung seitens der Stadt, über die die Tafel schon länger klagt, wie die NWZ berichtete.

Was Albani der Tafel anbieten kann, ist auf Förderprogramme des Bundes aufmerksam zu machen und die Tafel dabei zu unterstützen, vor Ort zu schauen, private Unterstützung und Sponsoren zu finden und zu moderieren – heißt, Leute zusammenbringen, bei denen ein Gespräch nicht zustande gekommen ist oder nicht funktioniert hat.

Inka Ibendahl, Vorsitzende der Oldenburger Tafel, hatte nach dem Besuch des Bundestagsabgeordneten das Gefühl, dass etwas in Gang kommt. Albani hofft, dass man hier in Oldenburg Wege findet, um den Ehrenamtlichen ihre Arbeit zu erleichtern. Am Donnerstag werden die Sozialdezernentin Dagmar Sachse und der Leiter des Sozialamtes, Bernd-Günter Schwabe, die Tafel besuchen.

Himmlische Botschaft

Wahrhaft beflügelnd war der Erfolg der diesjährigen Benefiz-Aktion „Oldenburger Engel“. Ganze 10 020 Euro hat der Verkauf der filigran gestalteten Backwaren eingebracht. Der guten Sache Flügel verliehen hat bereits im dritten Jahr die Oldenburger Rentnerin Hildegard Rolfes. Das liebevoll von Hand verzierte Lebkuchengebäck hat über die Adventszeit viele Schleckermäuler glücklich gemacht und soll nun schwerkranken Kinder helfen.

Zuzüglich 400 Euro aus einem privatem Bridge-Turnier in Kayhausen, bei dem Hildegard Rolfes als Club-Mitglied teilnahm, gehen nun 10 420 Euro an den ambulanten Kinderhospizdienst der Stadt. Himmelhochjauchzend haben Cordula Wach als stellvertretende Leiterin des ambulanten Hospizdiensts und Vorstandsvorsitzende Dr. Beate Jonas den symbolischen Scheck übernommen. Und weil Hildegard Rolfes 2018 alles so gut gebacken gekriegt hat, soll es natürlich auch dieses Jahr Weihnachten wieder einen Oldenburger Engel geben. Allerdings in höherer Auflage. Der himmlische Bote war in der Auflage von 3000 Stück nämlich viel zu schnell vergriffen.

Innovative Ideen

Volles Haus im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO): Viele Mieter und Gesellschaftervertreter des TGO, darunter Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sowie Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Ellberg, folgten der Einladung von TGO-Geschäftsführer Jürgen Bath, um sich über die aktuelle Entwicklung zu informieren und im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks auszutauschen.

In seinem Grußwort lobte Jürgen Krogmann die erfolgreiche Arbeit des TGO und dankte Geschäftsführer Jürgen Bath und seinem Team für die engagierte Arbeit. Jürgen Bath berichtete, dass das TGO nach wie vor sehr gut ausgelastet sei. Trotz einer aktuellen Belegungsquote von 97 Prozent finde sich aber für junge, innovative Unternehmen „immer ein Plätzchen“. Da zur Mitte des Jahres einige größere Firmen das TGO planmäßig verlassen müssten, gebe es dann wieder ausreichend Platz für interessante Ideen. Thematisiert wurde auch die Aufbauarbeit, die mit dem neuen „GO! Start-up Zentrum“ verbunden ist, das März vergangenen Jahres seine Arbeit aufgenommen hat. Die Weiterentwicklung und -finanzierung des Start-up Zentrums stehe als wichtiger Punkt auf der Agenda, ebenso wie neue fachliche Netzwerkangebote für die Mieter.

Über den Tellerrand

Oldenburg in aller Munde: In der vergangenen Woche brachte ein Koch-Team des Studentenwerks Grünkohl und Co. nach Franken. Bei einem Gegenbesuch servierten die Gourmets aus dem Süden nun den Norddeutschen regionale Spezialitäten.

Die Erlanger Köche kreierten „Biergigerla mit Zwiebelstopfer“ auf dem Speiseplan: Ein Hühnchen mit Kartoffelpüree. Natürlich fand auch das berühmte Nürnberger Würstchen seinen Weg nach Oldenburg: das „Broudworschdweckla“ gab es zusammen mit Alt-Erlanger Kartoffelgulasch.

Außerdem hatte das Mensa-Team fränkischen Wein zur Verkostung im Gepäck. Das kam mindesten genausogut an wie die von den Oldenburgern servierte ostfriesische Spezialität Snirtje-Braten, sowie Seelachs an einem Püree aus Kartoffeln und Steckrüben. An der Aktion „Mensa-Tandem“ nimmt das Studentenwerk Oldenburg in diesem Jahr zum ersten Mal teil. Geschäftsführer Ted Thurner zeigt sich schon jetzt überzeugt von der Idee: „Der Austausch zwischen den Studentenwerken bringt neue Perspektiven: Wir haben alle ähnliche Herausforderungen zu bewältigen, da können wir nur voneinander lernen. Und für die Gäste in unseren Mensen sind solche Aktionen natürlich immer eine schöne Abwechslung.“

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