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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Leserforum Oldenburg: „Das wäre ein weiterer verheerender Schritt“

29.05.2021
Betrifft: Schließung der Gaststätte „Florian“ in der Oldenburger Innenstadt.

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Mit Entsetzen und Sorge habe ich zur Kenntnis genommen, dass eines der schönsten Häuser der Innenstadt bald zu einer Imbissbude verkommen könnte, aus welcher der Geruch von Bratenfett und Pommes über den Marktplatz strömt. Ein für viele Besucher unverzichtbares Caféhaus im Wiener Stil soll möglicherweise verschwinden. Unerträglich!Das wäre ein weiterer verheerender Schritt in der ohnehin negativen Entwicklung der Fußgängerzone, in der seit Jahren Stillstand herrscht und Anziehungskraft und Wohlbefinden schwinden. Angesichts der Einkaufswelt von Amazon und Alibaba ist das ein ernsthaftes, ja existentielles Problem. Das weite Umland Oldenburgs ist längst keine Garantie mehr für große Besucherströme. (...) Der m. E. ohnehin hässlichste Marktplatz Deutschlands an der Lambertikirche ist auf dem besten Weg, sich zum „Ballermann“ zu entwickeln, besonders wenn die Stadt duldet, dass sich dort Holztische und -bänke nach Biergartenmanier ausbreiten. Besucher sind dann überwiegend nur noch im Internet einkaufende junge Leute.Die Zeit drängt, denn auch hässliche Gebäude können von der Denkmalbehörde gerade wegen ihrer Hässlichkeit als Zeitdokumente der 50er und 60er Jahre eingestuft und geschützte Baudenkmale werden. Beispiele sind das Wöltje-Gebäude samt Werbung und das ehemalige Ursin-Haus unmittelbar vor C&A. Was also tun? Die Stadt braucht ein Entwicklungskonzept, um die Attraktivität der Innenstadt zu sichern. Gebäude sollten in giebelständige Häuser mit ggfs. auch nachempfundenen gründerzeitlichen oder klassizistischen Fassaden umgestaltet werden. Kritik von Architekten Richtung Disneyland sollte überhört werden, denn gerade sie waren es, die im Verbund mit Investoren die Stadt verschandelt haben. Die Stadt müsste bei Gebäudeeigentümern Überzeugungsarbeit leisten und Anreize für Investitionen durch ein Förderprogramm setzen. Ein Vorbild könnte die „neue Altstadt“ von Frankfurt sein.(...) Eine große Chance, etwas Spektakuläres für Oldenburg zu schaffen, ergibt sich aus der neuen Cäcilienbrücke. Eine Flanier- und Museumsmeile vom (umgestalteten?) Schlossplatz bis zum Kanal für Radfahrer und Fußgänger, eine Klappbrücke im holländischen Stil, vielleicht blau angestrichen, ebenfalls nur für Fußgänger und Radfahrer, sowie kleine Cafés, Kneipen und basarähnliche Läden – gerne von unseren zugewanderten Mitbürgern mit einem Angebot orientalischer Waren und Speisen.Ansätze dafür sind bereits vorhanden. Ideal wäre auch ein knallbuntes Fahrradmuseum auf dem Gelände der dann umzusiedelnden Autovermietung Prange.

Peter Harms Oldenburg

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