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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Streit Um Entwicklungskonzept: Oldenburgs Einzelhändler ächzen unter Auflagen

29.07.2015

Oldenburg Seit Monaten läuft in politischen Gremien und der Öffentlichkeit die Debatte über das Einzelhandelsentwicklungskonzept (NWZ  berichtete). Doch eine Annäherung über die strittigen Punkte zeichnet sich nicht ab.

Dass Teile des Einzelhandels von den Plänen betroffen sind, machte eine Diskussion am Montag deutlich. Auf Einladung der FDP-nahen Friedrich-Naumann- und der Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung erörterten Vertreter von Politik, Verbänden und Handel in der Kulturlounge Seelig das Für und Wider.

Knackpunkt der Pläne, die der Rat nach mehreren Anläufen am 28. September verabschieden will, sind die Entfaltungsmöglichkeiten von Geschäften außerhalb bestimmter Gebiete. Für sie gelte Bestandsschutz, versicherte Carola Havekost von der Industrie- und Handelskammer, die das Konzept in Vertretung für die Stadt vorstellte. Erweiterungen wären allerdings nur noch eingeschränkt möglich.

Die Verwaltung habe sich außerstande gesehen („leider Ferienzeit“), die Einladung ins Podium anzunehmen, erläuterte Christiane Ratjen-Damerau, FDP-Kreisvorsitzende und Kuratoriumsmitglied der Naumann-Stiftung, die auch Jan König (Hauptgeschäftsführer Handelsverband Nordwest) und den innenpolitischen Sprecher der FDP im Landtag, Jan-Christoph Oetjen, sowie Moderator Gerd Lampel begrüßte.

Die Beschränkung halten Geschäftsleute wie Michael Löschau und Kay Heintzen für inakzeptabel. Löschau, Anbieter von Dekorationsware und Floristik am Melkbrink, hätte sein Geschäft gern erweitert. „Das war nicht möglich“, berichtete der Podiumsteilnehmer. Die Stadt habe ihm 100 Quadratmeter neue Verkaufsfläche im Nachbargebäude genehmigt – unter der Bedingung, 150 Quadratmeter im Stammhaus aufzugeben. Zudem habe sie ihm eine Fläche im Gewerbegebiet Patentbusch (Ofenerdiek) angeboten. Löschau: „Aber in dieser Randlage findet uns doch niemand.“ Befremdlich ist es für Löschau, dass die Stadt der Firma Ostmann eine deutlich größere Fläche verkauft hat.

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Für den Inhaber des Bettenhauses Heintzen würde das Konzept bedeuten, dass er an Hauptstraße und Edewechter Landstraße kaum wachsen könnte. Heintzen zur NWZ : „Das würde uns enorm beschneiden.“ Er fragt: „Was mache ich, wenn der Wettbewerb uns zwingt zu wachsen?“

Willi Kolodziej, Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Die Kreyenbrücker“ und Vorstandsmitglied im Dachverband Oldenburger Werbegemeinschaften, fasst das Problem zusammen: „Wer nicht das Glück hat, in den festgelegten Versorgungsbereichen zu liegen, geht leer aus.“

Christoph Kiefer Chefreporter / Reportage-Redaktion
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