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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

BAU: Ende des Pekol-Museums naht

19.06.2009

OLDENBURG Auch wenn die Investoren sich bisher noch in Zurückhaltung üben: Das ehemalige Pekol-Betriebsgelände an der Alexanderstraße ist auf dem besten Weg, zu Bauland zu werden. Aller Voraussicht nach wird nach jahrelanger Debatte der Rat am Montag mit Mehrheit den Bebauungsplan für das Areal beschließen und damit den Weg ebnen für ein weiteres Nahversorgungszentrum.

Zugleich wäre damit das Ende eines Oldenburger Alleinstellungsmerkmals besiegelt: Nach dem notwendigen Abriss der riesigen Wagenhalle hätte der Verein für Verkehrsgeschichte keine Präsentationsfläche mehr für sein Fahrzeugmuseum. Die Alternative „Garagen in der Donnerschwee-Kaserne“ (Miete 19 200 Euro/Jahr) ist für den Verein nämlich keine. „Die Faszination der Hallen wäre dahin, in einem Carport sind diese mobilen Wahrzeichen der Stadt nicht angemessen untergebracht“, warnte Vereinsmitglied Kerstin Beyer. In den vergangenen vier Jahren haben rund 10 000 Menschen die Ausstellung besucht.

Im Kulturausschuss hatte der Verein noch einmal für seine Idee geworben, zumindest einen Teil der Halle aus der Neubaufläche herauszunehmen. Mit rund 3000 Quadratmetern Fläche könnten die historischen und werkgetreu restaurierten Exponate (die die Landesdenkmalpflege längst als schützenswert eingestuft hat) adäquat vorgeführt werden.

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Eine Fläche, die im Bebauungsplan ausgewiesen werden soll. Danach könnte im hinteren Teil der Halle Platz für eine „publikumswirksame Präsentation“ geschaffen werden für die zwölf unter Denkmalschutz stehenden Pekol-Busse (Mietkosten für den Verein: 3000 Euro/Monat). Der Rest der Sammlung (knapp 40 restaurierte Busse, Feuerwehrwagen und andere Autos) müsste vom Gelände verschwinden.

Für Kerstin Beyer ist die „Reduzierung der Sammlung auf ihre Qualität“ (SPD-Ratsherr Joachim Mühlbradt) keine Lösung, „und die Miete sowieso nicht bezahlbar“. Eine Verkleinerung würde der technischen Leistung, die Theodor Pekols Erfindungen für die Stadt bedeute, nicht gerecht. Beyer: „Es ist nicht sinnvoll, das Kulturgut der Pekol-Busse von seiner Umgebung zu trennen.“ Das glaubt auch Anne Lück (Grüne): „Wir sollten die Hallen nicht für einen weiteren Aldi opfern.“

Klaus Fricke
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