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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Erfolgsmesse hat ihre Wurzeln in der Blumenschau

22.02.2013

Oldenburg Als es die Blumenschau noch gab in der Weser-Ems-Halle... Aber die gibt es nun ja nicht mehr, „und darum ist die ,Nordhaus’ unsere umsatzstärkste Messe“, sagt Jan Wartemann, Geschäftsführer der Weser-Ems-Halle. Die Vorfreude auf die neueste Ausgabe der Baumesse ist ihm dabei deutlich anzumerken.

Schließlich ist Wartemann derjenige, der die „Nordhaus“ zu einer eigenständigen Veranstaltung mit großer Ausstrahlung gemacht hat. Mitte der 1990er Jahre war die Messe noch Teil der Blumenschau, angesiedelt irgendwo zwischen Garten-Betonplatten und Zierteichen. Der Hallenchef machte aus dem Teilbereich eine eigenständige Schau „mit Artenreinheit“, bei der es ausschließlich um den Baubereich geht.

Seit 2008 ist Wilma Westermann als Projektleiterin für „diese interessante, abwechslungsreiche Messe“ (Wartemann) zuständig und hat das Konzept ihres Chefs weiter verfeinert. „Informationen stehen im Mittelpunkt“, ist eine ihrer Leitlinien – und der folgen pro Jahr durchschnittlich 12 000 Besucher.

Westermann ist über den Erfolg der „Nordhaus“ natürlich froh, und was sie besonders freut, ist der große Anteil von Gründern und jungen Unternehmern, die sich auf der Messe erstmals öffentlich erproben. In diesem Jahr gehört unter anderem Ludger Tovar dazu. Der Geschäftsführer der Firma „tovar raumplanung“ wird sich mit Interessenten über das Thema Inneneinrichtung unterhalten. Ein sensibler Bereich, das weiß der Innenarchitekt genau, „weil jeder meint, selbst am besten einrichten zu können“. Wenn dann aber der Schritt hin zu den Raumplanungsprofis geschafft ist und man von deren Ideen überzeugt ist, läuft die Zusammenarbeit meist problemlos. „Individuelle Lösungen müssen nicht unbedingt vor schwedischen Möbeln Halt machen“, lacht Tovar.

Während sich die „Nordhaus“ zu neuen Höhen aufschwingt, gehört die Blumenschau nunmehr der Vergangenheit an. Sie wird ersetzt durch die Oldenburger Gartentage (Premiere vom 8. bis zum 10. März), gewissermaßen die zweite Ausgründung der „Messemutter“ Blumenschau. Auch die Gartentage verfolgen ein eigenständiges Konzept, das großen Wert legt auf Informationen und aktuelle Trends. Und ebenso wie die „Nordhaus“ haben die Gartentage den idealen Termin: am Ende des Winters, kurz vor der Saison für Häuslebauer und Hobbygärtner.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt 
Klaus Fricke

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