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Aktualisiert vor 1 Minute.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Erkrankte Kastanie macht Nachbar Sorgen

08.08.2015

Bürgerfelde Schöne große Kastanien säumen die Londoner Straße im Stadtteil Bürgerfelde. Auch vor dem Haus von Jürgen W. (Name ist der Redaktion bekannt) stehen drei groß gewachsene Exemplare. Einer der Riesen bereitet dem 68-Jährigen allerdings große Sorgen. „Der ganze Baum ist gammelig“, sagt er – und weder Stadt noch sein Vermieter kümmerten sich darum.

„Schauen Sie hier“, fordert Jürgen W. den Reporter auf und steckt den Finger in eine aufgeplatzte Spalte der Rinde. „Da ist alles feucht, der Baum blutet richtig aus“.

Auch die Rinde blättert an vielen Stellen des Stamms ab. Er sei total gegen sinnloses Abholzen, „aber kranke Bäume gehören gefällt“, meint der Rentner. Er ist in Sorge, dass der Koloss irgendwann umfällt und Haus und Autos zerstört oder im schlimmsten Fall sogar Menschen verletzt oder gar tötet.

Die Stadt antwortet dazu auf Nachfrage der NWZ : „Die Kastanie steht nicht auf einem städtischen sondern auf einem privaten Grundstück. Die Bima (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Anm. d. Red.) als Grundstückseigentümerin ist verantwortlich für den Zustand des Baumes; ihr obliegt auch die Verkehrssicherungspflicht.“

Da der Baum als „zu erhalten“ festgesetzt sei, habe das Umweltamt die Kastanie jedoch direkt überprüft. „Sie zeigt zwar einen mittelstarken Befall von Miniermotten, dieser ist jedoch momentan nicht als schädlich einzustufen“, heißt es in der Stellungnahme. Und weiter: Der Baum sei bis auf wenige Stellen im Kroneninnern weitgehend vital.

Jürgen W. würde den Baum auch grundsätzlich gern erhalten sehen, wenn er denn richtig gepflegt würde. Ausladende Äste zerstören regelmäßig die Straßenlaterne und schlagen gegen das Haus, Wurzeln beschädigen die Gartenmauer, auch einen Riss im Giebel seines Hauses führt er auf die Kraft des Baumes zurück. Wie bei vielen anderen Schäden an seinem Haus aus den 50er Jahren würde die Bima allerdings auf Meldungen kaum reagieren, geschweige denn handeln. „Wir fühlen uns vom Vermieter vernachlässigt“, klagt der 68-Jährige.

Auf Nachfrage der NWZ  reagierte die Bima plötzlich prompt und setzte einen Ortstermin am kommenden Montag mit einem Experten an. „Ob und inwieweit gärtnerische Maßnahmen an dem Baum erforderlich sind, wird im Rahmen dieser Baumschau unter fachgärtnerischen Gesichtspunkten festgelegt werden. Unmittelbar im Anschluss wird die Bundesanstalt ggf. notwendige Maßnahmen einleiten“, heißt es in der Mitteilung.

Jürgen W. hat somit die Gewissheit, dass sich endlich jemand um den Baum vor seinem Haus kümmert.

Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
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