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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Stadtentwicklung: Europa zahlt für Oldenburgs Kulturturm

07.12.2011

OLDENBURG In den vergangenen Monaten schien es etwas ruhig geworden zu sein um das Sanierungsgebiet Bahnhofsviertel. Doch das war wohl nur die Ruhe vor dem Sturm: Das Herzstück des aufgewerteten Innenstadtquartiers könnte schon bald gebaut werden. Für den „Kulturturm“, der an der Bleicherstraße unmittelbar im Rücken der Kulturetage stehen soll, sind 600 000 Euro an EU-Fördermitteln bewilligt worden. Der Gesamtbetrag für das Gebäude steht noch nicht fest.

„Wir sind froh, dass es jetzt so weit ist“, freute sich Paul Michaelsen, Geschäftsführer von Oeins. Der lokale Rundfunksender, bisher untergebracht in zum Teil baufälligen Gebäuden (die dem Neubau weichen müssten), wird Hauptnutzer des mehrstöckigen Hauses werden. Wann Michaelsen den Umzug planen kann, ist aber noch ungewiss: „Konkrete Termine für den Bau gibt es noch nicht.“

Immerhin gibt es einen Zeithorizont: Bis Ende 2013 müsse alles fertig sein, weiß der Oeins-Chef, sonst verfalle die Förderung aus den europäischen EFRE-Töpfen. Alle Beteiligten seien mithin ab sofort gefordert.

Auf zwei Etagen soll der Kulturturm Studios und Büros von Oeins beherbergen. Außerdem kommen in der dritten Etage das international tätige Stadtentwicklungsprojekt „Creative City Challenge“ und im vierten Stock freie Zeichenateliers unter. Fürs Erdgeschoss ist ein Café geplant.

Das „Low Budget“-Gebäude – die Etagen sind nicht komplett ausgebaut, sondern müssen von den jeweiligen Nutzern nach ihren individuellen Bedürfnissen gestaltet werden – wird der Konzeption des Sanierungsgebietes zufolge den künftigen zentralen Punkt des Bahnhofsviertels markieren.

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Zu erreichen sein wird der Kulturturm über eine sanierte Bleicherstraße, die in einer Wendeanlage endet, die allerdings nicht nur dem Verkehr, sondern auch anderen Nutzungen dient. Hier entspringt die viel diskutierte „Kulturachse“, die sich eines Tages durchs Quartier bis zur Klävemannstraße schlängeln wird.

Bevor sich aber überhaupt irgendetwas schlängelt im Bahnhofsviertel, muss der Kulturturm stehen. Die Grundlagen dafür hat der Bauausschuss jetzt gelegt.

Klaus Fricke
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