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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Flächenversiegelung: Bauboom in Oldenburg bringt auch Probleme

24.10.2018

Eversten /Bürgerfelde Oldenburg ist beim Wachstum spitze, zumindest weit vorne. Das könnte ein Grund zur Freude sein, doch der Bau von Häusern und Straßen hat auch einen negativen Nebeneffekt. Der Flächenverbrauch ist groß, immer mehr Grünland wird mit Asphalt und Steinen beim Straßen- und Häuserbau versiegelt.

In einer Bewertung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (VdS) landet Oldenburg unter 50 untersuchten Großstädten auf Platz 13. Die mittlere Versiegelung liegt dieser Studie zufolge bei 36,59 Prozent. Zum Vergleich: Beim Spitzenreiter München sind es 46,61 Prozent, beim Letzten Potsdam 12,71, in Osnabrück (Platz 36) sind es 25,22 Prozent.

„Die Ergebnisse der Untersuchung sind keine Überraschung. Der hohe Anteil an versiegelten Flächen steht in einem engen Zusammenhang mit der Überflutungsgefahr durch Starkregen in Städten“, schreibt Gunnar Meister, Pressesprecher beim Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV). Deshalb rate der OOWV dazu, Entwässerungsgräben zu erhalten und Flächen – wo dies möglich ist – zu entsiegeln, um die Versickerung von Niederschlägen zu ermöglichen und Wasser den benötigten Raum zu geben. Oldenburg sei dabei ein gutes Beispiel für lösungsorientierte Ansätze. Seit Jahren arbeite der OOWV gut mit der Stadt und der Stadtplanung zusammen. So habe der OOWV neben baulichen Maßnahmen beispielsweise eine Starkregengefahrenkarte entwickelt und gemeinsam mit der Stadt veröffentlicht. Auch die Begrünung von Flachdächern sowie der Bau von Regenrückhaltebecken sei ein Thema.

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Jeder könne darüber hinaus in seinem Umfeld dazu beitragen, Schäden durch Überflutungen zu verhindern oder gering zu halten. Dazu zähle beispielsweise der Einbau von Rückstauklappen, die Sicherung von Kellerschächten und tiefer gelegenen Garageneinfahrten sowie der Verzicht auf Versiegelung beispielsweise von Parkplätzen.

Mit Verweis auf das Regenkataster achtet auch die Stadtverwaltung auf die Belange des Natur- und Umweltschutzes, erklärte Stadtsprecher Reinhard Schenk auf Nachfrage der NWZ. Dort seien wichtige Hinweise für geplante Bauvorhaben zu finden. Zudem könnten private und gewerbliche Bauten durch Dachbegrünung einen Beitrag gegen die Flächenversiegelung leisten.

Angesichts der zunehmenden Gefahr extremer Niederschläge spielt die Bebauungsdichte eine immer wichtigere Rolle. „Je mehr Flächen bebaut sind, desto weniger Wasser kann im Boden versickern und desto mehr fließt oberflächlich ab“, sagt VdS-Studienleiter Artur Kubik. Die Kanalnetze seien für extreme Niederschläge nicht ausgelegt, sie ließen sich auch mit vertretbarem Aufwand nicht dafür herrichten. „Deshalb kommt es nach Starkregen oft zu lokalen Überflutungen und Stauwasser – mit teils hohen Sachschäden“, betont Kubik.

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Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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