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Verfassungsschutz-Chef Maaßen muss Posten räumen
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Aktualisiert vor 13 Minuten.

Versetzung Ins Innenministerium
Verfassungsschutz-Chef Maaßen muss Posten räumen

30.05.2008

OLDENBURG Bis zu 10 000 Besucher erwarten die Kaufleute der Hauptstraße, wenn sie am Sonntag, 1. Juni, erstmals die Türen ihrer Geschäfte eigenständig öffnen – ohne Rückendeckung eines stadtweiten verkaufsoffenen Sonntags. Hintergrund ist der Brunnenlauf mit den von ihm angelockten Besuchern – weil der nur einmal im Jahr stattfindet, wird es 2008 keinen weiteren verkaufsoffenen Everster Sonntag geben. Wenn überhaupt, werde man sich an stadtweiten verkaufsoffenen Sonntagen beteiligen.

Das kündigte Hans-Georg Heß, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Hauptstraße, am Donnerstagabend auf einer Versammlung des Einzelhandelsverbands bei Wöbken an. Geschäftsführer Rolf Knetemann hatte die Werbegemeinschaften an einen Tisch gebeten. Er wollte ausloten, inwieweit die Befürchtungen von Stadt und Verband berechtigt seien, „dass es zu einer Zersplitterung der verkaufsoffenen Sonntage kommen wird.“ Grund: Das neue Gesetz über die Ladenöffnungszeiten erlaubt verkaufsoffene Sonntage in Stadtteilen (NWZ berichtete) unabhängig von CMO-Terminen.

Fazit des Abends: Entwarnung. Mitglieder der Werbegemeinschaften Alexanderstraße, Nadorster Straße, Donnerschweer Straße und Ohmstede sagten einhellig, dass ein verkaufsoffener Sonntag allein in ihren Kreisen keinen Sinn habe. Anders als in Eversten seien ihre Geschäfte zu weit verstreut, um Sog auszulösen. Zudem seien die Werbekosten für Sonntage kaum zu schultern, und „Viertelfeste sind schön, sorgen aber kaum für Umsatz“. Höchstens gekoppelt mit Flohmärkten sehe man Chancen. Aber auch das sei nicht sicher. Und: Kaufleute der Stadtteillagen würden von City-Sonntagen nicht profitieren: „Die Leute fahren an uns vorbei.“

Knetemann sagte zu, beim CMO Chancen auszuloten, ob in künftiger Werbung für verkaufsoffene Sonntage auch den Stadtteilen ein Forum gegeben werden könne.

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NWZ | CMO

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