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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Fahrbahn soll kein Provisorium bleiben

22.10.2013

Osternburg Die Stadt will den Straßenzug Schulstraße/Sandweg in den nächsten Jahren ausbauen. Erste Einzelheiten dazu stellte die Verwaltung am Montagabend im Verkehrsausschuss vor. Mit den Bauarbeiten für den ersten Abschnitt soll nach derzeitigem Planungsstand im Frühjahr 2015 begonnen werden. Die Kosten sind mit 617 000 Euro veranschlagt.

In der Schulstraße und im Sandweg liegt die Verkehrsbelastung bei 2200 bzw. 2300 Autos am Tag. Der Durchgangsverkehr spielt nur eine untergeordnete Rolle in den beiden von Wohnbebauung geprägten Straßen.

Ausgebaut werden soll der Straßenzug zunächst bis zum Buswendeplatz – auf einer Länge von 1450 Metern (300 Meter der Schulstraße und 1150 Meter des Sandwegs).

Der Sandweg befindet sich nach Angaben der Verwaltung komplett in einem schlechten baulichen Zustand, da die Fahrbahn weitestgehend nur provisorisch befestigt ist. Ein weiteres Problem: Für Fußgänger gibt es ab der Einmündung Steenkenweg lediglich auf der Südseite einen Gehweg. Auch dieser sei in Teilbereichen nur provisorisch befestigt.

Mit dem Ausbau soll der Sandweg eine sechs Meter breite Fahrbahn und auf beiden Seiten bis zu 2,50 Meter breite Gehwege erhalten. In Teilbereichen sind Längsparkplätze geplant. Durch die Gehwege verspricht sich die Verwaltung eine Erhöhung der Verkehrssicherheit für die Schulkinder aus dem Einzugsbereich. Die Standorte der Bushaltestelle sollen unverändert bleiben.

Für die Umsetzung des geplanten Ausbaus muss die Stadt Teilflächen von Anliegern ankaufen. Die Verhandlungen zum Grunderwerb stünden bevor, hieß es in der Sitzung am Montagabend. Im Zusammenhang mit dem Ausbau will die Verwaltung auch die Straßenbeleuchtung erneuern. Anfang 2014 wird das gesamte Vorhaben bei einer Bürgerinformation vorgestellt.

Rainer Dehmer
Oldenburg
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2106

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