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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Oldenburg fasziniert als Fahrradhauptstadt

21.06.2014

Oldenburg /Wien Dass die meisten Oldenburger am liebsten auf zwei Rädern unterwegs sind, dürfte hier nur wenige überraschen. Dass Oldenburgs Ruf als Fahrradhauptstadt Deutschlands im vergangenen Sommer vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) mit einer Untersuchung belegt worden ist, kam eher unerwartet (NWZ  berichtete). Dass die Radfahrer-Stadt im rund 1000 Kilometer entfernten Wien noch heute Beachtung findet, ist dann aber doch überraschend.

In der renommierten Wiener Tageszeitung „Der Standard“ erschien jüngst ein Artikel über „Deutschlands Fahrradkapitale“, wo sich Touristen „für eine Stadtrundfahrt samt Landpartie mit dem größten Vergnügen selbst abstrampeln“. Die Autorin des Textes spricht aus eigener Erfahrung.

„Ich fühle mich als Oldenburgerin“, sagt Laelia Kaderas. Seit 25 Jahren lebt sie hier, arbeitete erst als Zeitungsredakteurin und heute als freie Texterin. Im Artikel „Sattelfest in Sachen sanfter Mobilität“ habe sie zum ersten Mal über ihre Heimatstadt geschrieben. Anlass war die Studie des VCÖ. 43 Prozent der Oldenburger legen ihre Strecken innerhalb der Stadt mit dem Rad zurück – laut Studie einer der höchsten Werte.

„Das ganze auf 3000 Zeichen zu beschränken, fiel mir schwer“, sagt sie. „Wenn man so viel kennt, will man jedes Detail reinbringen.“ Am Ende entschied sich Kaderas für die Cäcilienbrücke als zentrales Element. „Weil dort viel Radverkehr zusammenkommt“, sagt sie. „Wenn die Tore aufgehen und alle rüberfahren, sieht das gewaltig aus.“

Oldenburg hat aber nicht nur den Weg in die Österreichische Presse gefunden, auch in den Niederlanden (Dagblatt van het Noorden) und in nationalen Medien ist die Stadt Gesprächsthema. Laut Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH berichteten in den vergangenen Jahren Tageszeitungen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Magazine wie „Clever Reisen“ oder „Landlust“.

Für Österreicher und auch Süddeutsche scheint die Lust am Radfahren eine Faszination auszuüben. „Ob Touristen oder Geschäftsleute im Anzug, ob Studierende oder Senioren, ob Eltern mit Kindern im Anhänger oder Leute, die ihren Einkauf erledigen – alle treten in Oldenburg in die Pedale“, heißt es im Standard.

Eine Vermutung, warum das „Fahrradparadies“ gerade in Deutschlands Nordwesten liegt, stellte ein Leser in einem Kommentar unter Kaderas Artikel auf der Internetseite des Standard an: „Ist aber natürlich auch ziemlich eben dort, das macht es wohl ein bisschen leichter.“


Der Standard-Artikel im Internet unter:   http://bit.ly/1ol6t7w 

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