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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Finanzspritze für Stadtteil-Zentren

29.12.2009

OLDENBURG Auch in diesem Jahr haben Politik und Verwaltung an der 2008 eingeführten Finanzspritze für Marketing-Projekte in den Stadtteilzentren festgehalten. Wieder waren dafür 15 000 Euro in den Haushalt eingestellt worden. Von 19 eingereichten Anträgen auf Fördermittel waren laut Verwaltung im Frühjahr 17 bewilligt und Zuschüsse von 150 Euro bis 2000 Euro zugesagt worden. Bisher wurden neun Projekte/Aktionen abgewickelt (siehe Infokasten). Bei anderen war, als die Verwaltung Mitte November Bilanz zog, die Realisierung noch unsicher. Wieder andere wurden abgesagt.

Obwohl der Fördertopf bei der Vergabe der Mittel vollständig verplant war (die NWZ berichtete), wird der Kassensturz am Ende des Jahres zeigen, dass einige Mittel nicht ausgegeben wurden. Die Ursachen liegen laut Verwaltung in den geringeren Kosten bei den Veranstaltern und in den ausgefallenen Projekten. Man rechnet damit, dass etwa 5000 Euro eingespart werden.

Die Gründe für das Absagen oder Scheitern von Projekten seien vielschichtig, so die Verwaltung in ihrem Ergebnisbericht 2009. Oft aber habe es an dem Ausfall wichtiger Personen gelegen, die das Projekt maßgeblich getragen hätten. Die Erfahrung zeige, dass ohne einen solchen „Projektmotor“ das gesamte Vorhaben in Frage stehe. Hinsichtlich der Fördermittel bedeute der Ausfall eines Projektes selbstverständlich, dass Beträge von der Verwaltung zurückgefordert bzw. gar nicht erst ausgezahlt würden.

Der Ergebnisbericht befasst sich vorrangig mit den bereits abgeschlossenen Projekten. Alle betroffenen Werbegemeinschaften haben Berichte zu ihren Aktionen abgegeben. Laut Verwaltung stellen diese Berichte aber keine ausreichende Grundlage für eine Analyse dar. Vielmehr handele es sich im Wesentlichen um subjektive Einschätzungen und Beschreibungen. Teilweise konnte nicht einmal die exakte Zahl der beteiligten Unternehmen, geschweige denn eine Besucherzahl oder ein anderer Vergleichswert genannt werden. Auch an diesem Punkt zeige sich deutlich, dass das Marketing für Stadtteilzentren derzeit nahezu vollständig auf das persönliche Engagement einzelner Händler/Mitglieder baut. Marketingprofis kommen – vermutlich aus Kostengründen – kaum oder gar nicht zum Einsatz.

Abgeschlossene

Projekte

Zuschüsse gab es für diese abgeschlossenen Projekte:

„Osternburg verwöhnt“ der Interessengemeinschaft Bremer Straße: Unterhaltungsprogramm, Serviceangebote in den Geschäften sowie in einer Pagodenstadt am Osternburger Marktplatz, dazu verkaufsoffener Sonntag; Kosten: 4250 Euro, Zuschuss: 2000 Euro;

Straßenfest Eversten mit verkaufsoffenem Sonntag der Werbegemeinschaft Hauptstraße Eversten und umzu, verbunden mit dem Brunnenlauf des TuS Eversten; Kosten: 3865 Euro, Zuschuss: 1545 Euro;

Lichterfest der Werbegemeinschaft Hauptstraße Eversten und umzu; Kosten: etwa 2700 Euro, Zuschuss: 825 Euro;

Stadtmarketing für den Stadtteil Donnerschwee durch die Werbegemeinschaft Donnerschwee, strategische Erarbeitung mit Seminar, Standortanalyse mit Zusammenstellung von Maßnahmen zur Stabilisierung der Kundenfrequenz und Neukundengewinnung; erstes Ergebnis: Herausgabe eines Flyers; Kosten 1875 Euro, Zuschuss: 800 Euro;

Rätselheft Ohmstede: Verteilung von Kreuzworträtselheften mit Werbung örtlicher Händler und kleinen Gewinnmöglichkeiten durch den Verein Treffpunkt Ohmstede – Gemeinschaft von Handel und Gewerbe in Ohmstede; zwei Hefte (Auflage je 13 000 Exemplare) sind erschienen; Kosten pro Ausgabe: 3930 Euro, Zuschuss pro Ausgabe: 585 Euro;

Erlebnistag an der Nadorster Straße der Straßen- und Werbegemeinschaft „Die Nadorster“; Unterhaltungsprogramm, Aktionen mit Sonderpreisen, Stiftung eines Rosenbeetes durch die Kaufleute; Kosten: 1935 Euro, Zuschuss: 540 Euro;

Laternenumzug an der Alexanderstraße von der Arbeitsgemeinschaft Alexanderstraße; Organisation gemeinsam mit dem Bürgerverein und dem Kleingärtnerverein Bürgerfelde; Kosten: 875 Euro; Zuschuss: 290 Euro;

Straßenflohmarkt an der Alexanderstraße, organisiert von der Arbeitsgemeinschafts Alexanderstraße; Kosten: 475 Euro, Zuschuss: 225 Euro;

Schautag für Beet und Balkon in Ohmstede, veranstaltet vom Verein Treffpunkt Ohmstede; Unternehmen präsentierten sich beim Schautag eines örtlichen Blumenhändlers; Kosten: 400 Euro, Zuschuss: 200 Euro.

Susanne Gloger
Redakteurin
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2108

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