• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Fliegerhorst soll der Stadt Millionen bringen

01.12.2016

Oldenburg Für den Haushalt 2017 plant die Stadt 4,9 Millionen Euro an Grundstückserlösen ein. Für 2018 rechnet die Verwaltung mit weiteren 6,8 Millionen Euro und für 2019 mit 8,4 Millionen Euro aus dem Verkauf städtischer Grundstücke für Wohnungsbau. Das kündigte Klaus Wegling, der Leiter der Wirtschaftsförderung im jüngsten Wirtschafts-Ausschuss an.

Demnach will die Stadt allein in 2017 und 2018 jeweils etwa 100 Grundstücke für den Mehrfamilienhausbau an den Markt bringen. Dazu zählen 60 Grundstücke am Ziegelweg in Eversten, so Wegling, außerdem Grundstücke am Bahndamm, auf denen in zwei Planabschnitten über 450 Wohneinheiten entstehen sollen und Flächen auf dem Fliegerhorst, auf denen über 800 Wohneinheiten geplant sind. Am Fliegerhorst wird aber erst 2018 mit den ersten Erlösen gerechnet. „Wir hoffen damit auf eine positive Wirkung auf den Wohnungsmarkt“, sagte Wegling.

In diesem Zusammenhang lenkte Wegling auch den Blick auf die Lage bei den Gewerbeflächen. Hier werde eine neue Konzeption in Auftrag gegeben, weil die aktuelle aus dem Jahr 2002 stamme und veraltet sei. Wegling: „Wir brauchen dringend eine neue Gewerbeflächenkonzeption, weil wir in diesem Bereich inzwischen an Grenzen stoßen.“

Auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann plädierte für ein neues Konzept. Krogmann: „Wir haben zu lange keine Flächenbevorratung betrieben. Wir brauchen mehr Flächen nicht nur für die Großen, sondern gerade auch für mittelständische Unternehmen. Wir sind eine wachsende Stadt nicht nur im Bereich des Wohnungsbaus, sondern auch beim Gewerbe.“ Auch die Universität benötige weitere Flächen.

Der Etat der Wirtschaftsförderung soll von 3,3 Millionen (Ansatz für 2016) auf 4,0 Millionen für 2017 steigen. Hauptgrund für die Anhebung sind die zusätzlichen Kosten für die Kinderrabatte bei Wohnbaugrundstücken, die allein 400 000 Euro der zusätzlichen 700 000 Euro ausmachen.

Weitere knapp 300 000 Euro rühren aus gestiegenen Personalkosten, unter anderem für eine Aufstockung der Wohnbauverwaltung. Für 50 000 Euro, die der Bund finanziert, wird eine Datenkarte für einen möglichen Breitbandausbau erstellt.

Bei den beratenden Mitgliedern im Ausschuss für Wirtschaftsförderung soll – für den Bereich der Touristik – auch der Verkehrsverein künftig an Bord sein. Die IHK gibt dafür einen von zwei Plätzen ab (Dienstleistung), behält aber Industrie und Handel. Je nach Thema kann aber auch gewechselt werden. Vertreten sind außerdem die Universität, das CMO, der DGB und die Handwerkskammer.

Karsten Röhr
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2110
Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus, Gewerbe oder Grundstück?

NWZ-Immo.de
Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus, Gewerbe oder Grundstück?

Weitere Nachrichten:

Handwerkskammer | Bund | Verkehrsverein | IHK | CMO | DGB

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.