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Mehr als 200 Tote nach Explosionen in Sri Lanka
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Aktualisiert vor 41 Minuten.

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Mehr als 200 Tote nach Explosionen in Sri Lanka

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Flüchtlinge kommen in Arbeitslosenstatistik an

01.07.2016

Oldenburg Die Zahl der Arbeitslosen in Oldenburg ist im Juni gesunken – um 112 auf 6698. Das sind zugleich 208 weniger als im Vorjahr, teilte die Agentur für Arbeit am Donnerstag mit. Die Quote fiel auf 7,4 Prozent nach 7,5 Prozent im Mai und 7,7 Prozent vor einem Jahr. Agenturchef Dr. Thorsten Müller sagte, dass der Rückgang in Oldenburg dem andauernden Beschäftigungsaufbau in der Stadt und dem weniger konjunkturanfälligen hohen Dienstleistungsanteil geschuldet sei. „Wir haben hier nach wie vor einen sehr stabilen Arbeitsmarkt“, sagte er.

Einzige Steigerung: Die Zahl der arbeitslosen Ausländer ist gegenüber dem Vorjahr um 219 oder 18,9 Prozent gestiegen. Der Grund sind die vielen Flüchtlinge, die jetzt nach und nach in der Statistik der Agentur erfasst werden. Gegenwärtig seien 430 Geflüchtete als arbeitslos erfasst, berichtete Müller. „Die Zahl wird weiter steigen“, sagte er. Viele Geflüchtete befänden sich in Deutschkursen und befänden sich daher noch nicht in der Statistik. Rund 70 Prozent der bereits erfassten Menschen – vorwiegend aus Syrien, dem Irak und dem Iran – hätten keine formale berufliche Qualifikation, obwohl sie zuvor gearbeitet hätten. 20 Prozent hätten einen formalen Berufsabschluss, 10 Prozent seien studiert. Viele seien unter 30 und damit für berufliche Qualifizierungen gut erreichbar. Die Integration in die Arbeitswelt sei dennoch ein „Marathonlauf“, sagte er.

Insgesamt erhielten Ende des Monats 1478 (Vormonat: 1477) Menschen Arbeitslosengeld 1; im Hartz-IV-Bezug waren 12 625 erwerbsfähige Menschen gemeldet (hierunter fallen auch Schüler und Aufstocker); das sind knapp 100 mehr als im Mai und 270 mehr als vor einem Jahr. 4609 Menschen erhielten Sozialgeld (nicht erwerbsfähig). Die Zahl der Hartz-IV-Haushalte in der Stadt lag bei 9867 und damit um 65 über der Zahl des Mai und um 173 über Vorjahr. Die Zahl der Unterbeschäftigten Menschen (hier werden auch Arbeitslose in Maßnahmen mitgezählt) liegt aktuell bei 9380 – 102 mehr als im Mai und 476 mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der gemeldeten Stellen lag im Juni mit 444 um 159 oder 26,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Bestand an offenen Stellen indes liegt mit 1506 um 154 oder 11,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Nach Angaben von Agenturchef Müller wird vor allem Personal in den Branchen Einzelhandel, Gesundheits- und Sozialwesen und Gastronomie gesucht (hier fehlen vor allem Köche).

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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