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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Forderungen zum Erhalt der Gleishalle

27.01.2017

Oldenburg Die politischen Parteien stellen sich hinter die Forderung der Stadt, die historische Gleishalle nicht abzureißen, sondern zu sanieren. CDU und Liberale kritisieren die Pläne der Bahn, das Bauwerk neu zu errichten. Die CDU sieht sich in dem Gutachten, das die Stadt in Auftrag gegeben hat, bestätigt. „Jetzt kommt nur noch der Erhalt der Konstruktion in Frage“, schreibt der Fraktionsvorstand der CDU. Das Gutachten mache deutlich, dass die Bahn die Sanierungskosten mit 50 Millionen Euro deutlich zu hoch ansetze.

Die Liberalen reagieren „mit großem Unverständnis“ auf die Pläne der Bahn. Die Maßnahmen, die der Gutachter als „falsch und überflüssig“ bewerteten, zeigten, dass die Bahn „immer noch ohne Rücksicht auf die Interessen der Stadt“ agiere, heißt es in einer Mitteilung des FDP-Kreisverbands.

Nach der Vorstellung der Gutachterergebnisse in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses hatte bereits die Bahn-Initiative „LiVe“ die Bahn kritisiert. Auch SPD, Grüne und Linke bewerten den geplanten Abriss kritisch.

Bahnchef Rüdiger Grube hatte bei einem Besuch in Oldenburg im vergangenen Jahr zugesagt, sich für eine attraktive Lösung einzusetzen. Im Gespräch waren damals Abriss und Neubau der Gleishalle nach historischem Vorbild.

Alles zum Krimi um die Gleishalle des Oldenburger Hauptbahnhofs lesen Sie in unserem Gleishallen-Spezial.

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