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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Fortbildung & Forschung

28.03.2019

Klimaschutz stand im Fokus bei einer Schulung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Oldenburg. „Obwohl die Emissionen aus der landwirtschaftlichen Produktion im Vergleich zum Energiesektor gering sind und auf natürlichen Prozessen basieren, muss sich die deutsche Landwirtschaft dieser Aufgabe stellen“, sagte Hans-Joachim Harms, Direktor der Landwirtschaftskammer Niedersachsen vor gut 50 Beraterinnen und Beratern, die die Fortbildung zur Berechnung von Klimabilanzen für die Landwirtschaft besuchten.

Die Ansicht, nach der eine Minderung der Treibhausgasemissionen allein durch eine bloße Reduzierung der landwirtschaftlichen Produktion zu erreichen ist, betrachtet das Problem zu eindimensional, sagte der Kammerdirektor. Es sei niemandem geholfen, wenn am Ende die Produktion in weniger klimaeffiziente Länder verlagert werde. „Wer das Klima nachhaltig schützen will, muss die Effizienz landwirtschaftlicher Prozesse zum Beispiel bei der Düngung und Fütterung verbessern“, sagte Harms weiter. Dabei können einzelbetriebliche Klimabilanzen helfen.

In der Beraterschulung wurden dazu zwei Rechentools vorgestellt. „Tekla“ (Treibhaus-Emissions-Kalkulator-Landwirtschaft) zeigt auf einfache Weise Möglichkeiten auf, die Klimaeffizienz in der Tier- und Pflanzenproduktion zu verbessern. Das Tool „Hunter“, das bisher ausschließlich für den Pflanzenbau zur Verfügung steht, bilanziert neben dem Klima auch die Parameter Humus, Nährstoffe und Energie.

Den Beraterinnen und Beratern stehen die Rechentools ab sofort zur Verfügung. Das land Niedersachsen bezuschusst die einzelbetriebliche Klimaschutzberatung zu 100 Prozent.

Die Schulung soll die Teilnehmer befähigen, landwirtschaftliche Betriebe in ihren Bemühungen um mehr Klimaschutz zu unterstützen. Die Gäste kamen von Beratungsringen, Ingenieurbüros und Landwirtschaftskammern aus ganz Deutschland.

„Kleine Forscher“

Ihren ersten Fachtag hat die Stiftung „Kleine Forscher Oldenburg und umzu“, ein lokales Netzwerk der Bildungsinitiative für „MINT“-Fächer, nun im Kulturzentrum PFL an der Peterstraße veranstaltet. Das Interesse an der Tagung rund um das Thema „Forschen in der Kindheit“ stieß auf großes Interesse: Die Pädagogische Fachkräfte aus Kitas, Schulen und Sondereinrichtungen reisten unter anderem aus Esens, Großenkneten, Westerstede und Ganderkesee an.

Vorträge gab es von den Organisatoren Andrea Voermann und Thorsten Frank sowie von Kim Maya Sutton, aktiv waren – immer unter dem Motto „Mit Spaß lernt man besser!“. Die Besucherinnen und Besucher brachten sich aktiv und kreativ in den Fachtag ein, unter anderem bei dem sogenannten Klangröhren-Orchester. Klangröhren werden auch bei den Experimenten mit den Kindern als Zielgruppe verwendet.

Die Vielzahl an Anmeldungen für die vor Ort angekündigten Fortbildungen für den Bereich Wilhelmshaven wertete die Stiftung „Kleine Forscher“ als großen Erfolg ihres ersten Fachtags. Weitere Workshops im Bereich von Oldenburg sind für die zweite Jahreshälfte bereits in Planung.

Pädagogische Einrichtungen können sich bei Interesse an Workshops per Mail an das lokale Netzwerk wenden: kleine.forscher@kleine-raupen-oldenburg.de

10 Jahre Hanse-Institut

Sein zehnjährige Firmenjubiläum hat das Hanse Institut für Bildung und Gesundheit nun im März gefeiert. Etwa 80 geladene Gäste konnten sich anhand von Vorführungen und Präsentationen einen Eindruck von den Aus- und Weiterbildungen des Hanse Instituts zu verschaffen.

Vorgestellt wurde etwa die Simulationspuppe Nursing Anne, die am Hanse Institut für das Training von Notfallsituationen im Intensivbereich und der Notaufnahme eingesetzt wird. Die Puppe simuliert lebensechte Funktionen wie Blutdruck, Puls, Atmung, Augenbewegungen, Geräusche und Sprache. Intensiv- und Notfallpflegekräfte lernen, wie eine kritische Situation gemeinsam im Team realitätsnah bewältigt werden kann. Durch das Training im geschützten Raum verbessern sich die klinischen Fertigkeiten der Pflegenden sowie die Kommunikation im Team.

Auch laufende Projekte des Hanse Instituts wurden vorgestellt, wie etwa das Projekt Pflegeinnovationszentrum PIZ, an dem das Institut beteiligt ist. Hier konnten die Gäste der Jubiläumsveranstaltung in virtuelle Welten eintauchen. Nachgebildet war z.B. Intensivpflegezimmer, in dem die Anwesenden sich virtuell bewegen konnten.

Das Hanse Institut hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2008 kontinuierlich vergrößert und bietet inzwischen vier Fachweiterbildungen und sechs Zertifikatsweiterbildungen für Pflegekräfte sowie zwei Ausbildungsgänge für Operations- bzw. Anästhesietechnische Assistentinnen und Assistenten an. Damit gehört das Institut zu den größten Weiterbildungseinrichtungen für die Gesundheitsberufe in der Nord-West-Region.

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