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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Gäste gut gesättigt und bestens bedient

09.03.2017

Oldenburg /Berlin Die Karriere eines Fußball-Profis ist erst dann richtig rund, wenn er einmal im Leben gemeinsam mit den Kollegen den Ausruf aller Schlachtengesänge zelebriert hat: „Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!“

Das jährliche Pokal-Endspiel im Olympiastadion ist unter Fußballfans ähnlich beliebt, wie es bei Politikern und Wirtschaftsführern des Nordwestens das wiederkehrende „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“ in der Niedersächsischen Landesvertretung ist.

Auch bei der 60. Auflage am Montagabend wurden die rund 250 Gäste bestens unterhalten und bedient. Für die schmissige Musik war die Oldenburger Band Maed Max zuständig, für den Kohlgang sorgten die Auszubildenden des Hotel- und Gastronomiegewerbes von der BBS III.

Den 30 jungen Servicekräften wurde durch den Dehoga-Stadtverband die Möglichkeit gegeben, ihre Talente und Fertigkeiten in einem öffentlichkeitswirksamen Rahmen zu zeigen. „Das ist ein tolles Erlebnis für uns“, sagte Cora von Husen, Auszubildende des Restaurants Klinkerburg im Oldenburger Bahnhof.

Und ein weiterer Schritt auf der Karriereleiter, wie Holger Kruse betonte. Der Vorsitzende im Stadtverband betreute auch in diesem Jahr die Azubis in Berlin. „Im Anschluss erhält jeder Teilnehmer als Anerkennung eine Urkunde, die sich gut unter den Bewerbungsunterlagen macht“, so Kruse.

Für Julien Weiß vom Caba-relo in Delmenhorst ist schon klar, wohin sein Weg führen soll: „In zehn Jahren möchte ich mein eigenes Lokal haben.“ Bis dahin müssen noch viele Gläser gezapft und viele Teller am Tisch serviert werden, so wie beim Bundes-Grünkohl in Berlin.

Dass der Job in der Gastronomie mindestens so anstrengend wie der des Politikers ist, wussten aber auch die Gäste in der Landesvertretung zu schätzen. „Das war wieder ein erstklassiger Service“, lobte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Auch die anderen hochrangigen Gäste, vorneweg die neue Kohlmajestät Andrea Nahles und Ministerpräsident Stephan Weil, wirkten angesichts des dampfenden Kohls samt saftiger Pinkel und Kochwurst zufrieden.

Über die ordentlich gesättigten Promis konnte auch Alexander Freimuth vom Gesellschaftshaus Wöbken nur Gutes berichten: „Die waren eigentlich alle sehr freundlich und haben sich bedankt.“

Den langen Kohlmontag von der Abfahrt um fünf Uhr morgens bis um drei Uhr Dienstagfrüh haben die Azubis gut verkraftet. Nach dem Ausschlafen stand noch Sightseeing und Shopping auf dem Hauptstadt-Programm.

Alles zum Thema Grünkohl inkl. leckere Rezepte lesen Sie in unserem Grünkohl-Spezial.

Oliver Schulz Redakteur / Politikredaktion
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