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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Gastronomie-Pläne nicht unumstritten

16.05.2017
Betrifft: „Gemeinnützige Werkstätten übernehmen Museumscafé“ (NWZ vom 5. Mai) und „Italien-Flair in Bauwerkhalle geplant“ (NWZ vom 28. April und nachfolgende Berichte)

Die gemeinnützigen Werkstätten übernehmen das Museumscafé und schaffen inklusive Arbeitsplätze ? Alles also in Ordnung inklusionsmäßig in Oldenburg ? Gar schon Überfütterung der geneigten Oldenburger Bevölkerung mit Inklusionsthemen ?

Die in dem Artikel genannten Zahlen belegen, dass höchstens 50 behinderte Arbeitnehmer bislang und in naher Zukunft einen solchen Arbeitsplatz in Oldenburg innehaben; in und um Oldenburg herum sind jedoch schätzungsweise über 900 Behinderte tätig in den WfBM (Werkstätten für behinderte Menschen, u.a.: Pro Techna, Baumhaus, Gemeinnützige Werkstätten Sandkrug und Oldenburg), von denen nun also etwa 7 % einen inklusiven Arbeitsplatz innehaben; nicht gerade viel, wenn man bedenkt, dass gemäß der Behindertenrechtskonvention alle Menschen gleichberechtigt Zugang zum Arbeitsmarkt vorfinden sollten.

Die Zahlen der „Beschäftigten“ in den WfbM steigen jedoch bundesweit und auch in Oldenburg eher. als dass sie sinken, Menschenrechte werden somit ausgehebelt. Die Lobbyarbeit der zahlreichen Mitarbeiter in den Behinderteneinrichtungen trägt also Früchte, den Behinderten gelingt es kaum, sich in Verbänden und Gruppen zu finden und eine Lobby zu entwickeln. Änderung nicht in Sicht.

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Es müssen also weitere Arbeitsmarktinstrumente entwickelt, weiterentwickelt bzw. auch nur umgesetzt werden vor Ort (z. B. das Budget für Arbeit), auch im Sinne der Selbstbestimmung Behinderter.

Sonja Schnurre Oldenburg

Mit Interesse haben wir als Ingenieurinnen Netzwerk e.V. (Ingnet) die Berichterstattung über eine mögliche Umnutzung der Bauwerkhalle am Pferdemarkt verfolgt.

Das Ingnet ist Mitglied im Bauwerkhalle e.V. und enger Begleiter der Bauwerk-Veranstaltungen. Wir haben als Verein viel zum Programm beigetragen (...). Die Halle ist ein unkomplizierter Ort, deren Charme in ihrem rohen Zustand an zentraler Stelle in Oldenburg liegt und die eine Stätte der Begegnung(...) ist.

Der Bauwerk-Verein verbindet viele Vereine und das nicht mehr nur aus dem Bausektor, sondern mit einem breiten Themenspektrum. Inspirierende Kontakte wurden zu vielen Vereinen aus anderen Lebenslagen hergestellt. (...)

Dieser Ort der Begegnung sollte nicht aufgegeben werden, denn Ersatz ist nicht in Sicht.

Das Thema „Vermittlung und Diskussion über Baukultur“ ist bundesweit von Interesse und ein wichtiger Bestandteil, um Planen und Bauen unter Partizipation von BürgerInnen durchzuführen und die Diskussion auf eine breite gesellschaftliche Basis zu stellen.(...)

Natürlich möchten wir das gute Vorhaben der gemeinnützigen Werkstätten nicht grundsätzlich in Frage stellen, aber mit dem veröffentlichten finanziellen Rahmen haben die gemeinnützigen Werkstätten sicher Möglichkeiten, um sich nach anderen geeigneten Orten umzusehen, während der Bauwerk-Verein von Jahr zu Jahr nur mit großem ehrenamtlichen Engagement und Sponsoren die Saison mit Veranstaltungen und Betriebskosten bestreiten kann. (...)

Wir brauchen neben etablierten Orten auch die einfachen Begegnungsstätten, die Improvisation verlangen. (...)

Dass dazu Bedürfnisse bestehen, zeigt sich z.B. an Polygenos, Werkstattfilm, Kino in der Kaserne und als Verlust für die Oldenburger Szene ist die Aufgabe des Freifeldfestivals zu sehen. (...)

Wir appellieren dafür, die Bauwerkhalle als Stätte der Begegnung in der gegenwärtigen Form zu belassen und vielen Vereinen, Kulturschaffenden und Studenten weiter die Möglichkeit zu geben, zur Kulturarbeit in Oldenburg beizutragen.

Franziska Lüders    (im Namen des Vorstandes      des Ingenieurinnen       Netzwerks e.V. Oldenburg)  Oldenburg

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