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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

„Gegenüber der Bahn harte Linie fahren“

12.06.2017

Oldenburg Die Sicherheitsvorkehrungen für den Fall eines Zugunglücks sind an der sogenannten „Betuwe“-Strecke in den Niederlanden deutlich besser als in Deutschland. Das berichtet der Vorsitzende des Bahnausschusses, Hans-Henning Adler. Der Bahnausschuss der Stadt hatte zusammen mit Vertretern der Bürgerinitiativen IBO und Live die Städte Oberhausen, Wesel und Zevenaar (Niederlande) besucht. Eines der Themen waren Sicherheitsmaßnahmen an der Eisenbahnstrecke „Betuwe“, die von Rotterdam bis Genua führt und auf niederländischer Seite schon als reine Güterverkehrsstrecke fertig ausgebaut ist.

„Hierbei wurde festgestellt, dass die Sicherheitsvorkehrungen, die im Fall von Havarien und für die Gefahrgütertransporte notwendig sind, auf dem niederländischen Abschnitt bedeutend besser ausgebaut sind als auf dem Abschnitt am Niederrhein“, teilte Adler am Wochenende mit.

Der Besuch habe die „schlechten Erfahrungen mit der Deutschen Bahn AG bestätigt“. Die Bahn habe auch am Niederrhein „immer wieder versucht, aus wirtschaftlichen Gründen die Sicherheitsstandards herunterzuschrauben“. Dank der guten Zusammenarbeit der Gemeinden, ihrer Feuerwehren und der Bürgerinitiativen habe die Bahn aber auch im gerichtlichen Verfahren um den Planfeststellungsbeschluss erste Zugeständnisse gemacht.

Die Reiseteilnehmer sehen sich nach Adlers Worten in ihrer Kritik gegenüber den Bahn-Plänen bestätigt, durch Oldenburg überwiegend nachts 80 Güterzüge fahren zu lassen. Adler: „Die fachlichen Informationen der Feuerwehrleute haben bestätigt, dass wir gegenüber der Bahn AG die harte Linie fahren müssen. Nur dann können wir etwas für die Sicherheit der Bevölkerung erreichen.“

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