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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Codyo-App hilft bei Co2-Einsparung: Digitaler Helfer für Klimaschutz in der Gemeinde Hatten

09.04.2021

Gemeinde Hatten /Oldenburg Klimaschutz? Ja, klar! Aber wie kann das leichter gehen? Die Gemeinde Künftig könnte auch noch eine von der EWE entwickelte App für Smartphones hinzukommen. „Codyo“ soll Nutzerinnen und Nutzer zum klima-freundlichen Handeln motivieren, Menschen und Organisationen zusammenbringen und das Bewusstsein zur aktiven Verhaltensänderung realisieren.

„Mit der App wird jede/r Einzelne in die Lage versetzt, einen Beitrag zum Schutz des Klimas zu leisten.“ Die App, dessen Namen sich zusammensetzt aus den Elementen Kohlenstoff (C), Sauerstoff (O) und dem griechischen Wort für die Zahl Zwei (DYO), soll dazu beitragen, klimaschädliche CO2-Immissionen nachhaltig zu reduzieren, heißt es in der Beschreibung.

Was kann die Codyo-App alles?

Entwickelt von den beiden Gründern Ann-Kathrin Detels und Kim-Christopher Granz von der EWE soll die App Nutzerinnen und Nutzern einen Überblick über den eigenen CO2-Fußabdruck bieten und Einsparpotenziale aufzeigen.

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Der durchschnittliche C02-Fußabdruck der Deutschen liegt bei 9,7 Tonnen pro Jahr – „das ist deutlich zu viel“, wie Kim-Christopher Granz im Gespräch mit der NWZ mitteilt. Denn: „Bis 2030 sollten es ungefähr nur noch drei Tonnen sein.“ Ist das schaffbar? „Vom Stand Jetzt betrachtet, wird das eine sportliche Nummer. Aber die technische Weiterentwicklung bleibt nicht stehen. Ich gehe davon aus, dass Flugzeuge und Autos weniger klimaschädlich werden. Ich bin kein Wissenschaftler, aber ich glaube, das Mindset wird sich ändern.“ Mit Codyo könne man genau sehen, in welchen Lebensbereichen – wie Ernährung oder Mobilität – CO2 eingespart werden könne. So bekomme man ein Gefühl für die Größenordnungen von CO2-Emissionen. Zusätzliche Motivation laut Gründerin Detels: „Im Feed ist sichtbar, was andere gerade machen. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl, zusammen etwas Gutes für das Klima zu tun.“

Wie kam es zu der App „Codyo“?

Angefangen hat die Entwicklung der Codyo-App in einem Projekt innerhalb der EWE Business Innovations-Abteilung. Thematisch ging es darum, neue Arbeitsweisen anhand des Themas „Mobilität“ zu erproben.

Darauf aufbauend wurden zwei Prototypen-Apps entwickelt, die mit unterschiedlichen Personen getestet wurden. Einer dieser Prototypen war die „Luft nach oben“-App, die den Publikumspreis bei der Oldenburger Prototypenparty gewann. Die Entwicklerin Pia Peters entschied sich dazu, die Erkenntnisse an Ann-Kathrin Detels und Kim-Christopher Granz weiterzugeben.

Ziel soll sein, weltweit Menschen zu aktivieren, ihr CO2-Einsparpotenzial zu erkennen. Sie sollen auf spielerische Art und Weise dazu motiviert werden, ihren Beitrag zum Klimawandel zu leisten.

Wie wird die App angewendet?

Kim-Christopher Granz kann die Anwendung kompakt zusammenfassen: „Sprichwörtlich sehen die Leute beim Thema Klimaschutz den Wald vor Bäumen kaum. Wir wollen es einfach halten.“ Wer die App installiere, könne eigene Interessen angeben und das bisherige Verhalten eintragen. Dabei ist den Codyo-Entwicklern wichtig, nicht mit erhobenem Zeigefinger vorzugehen. „Die App erinnert nur daran, wo Einsparungen möglich sind und formuliert solche positiv. Rad fahren statt Auto, anders einkaufen. Wenn ich darauf achte, sammle ich Punkte“, so Granz. „Wenn jeder eine Kleinigkeit ändert, dann ändert sich für die Umwelt schon ziemlich viel.“

„Reduktion bedeutet nicht automatisch, dass ich mich einschränken muss“, proklamiert Granz. Die App soll noch weiter entwickelt werden. „Wir sehen sie als digitalen Helfer, der Anwenderinnen und Anwender an die Hand nimmt und die Möglichkeit bietet, sich in Gruppen zusammenzuschließen und interne Challenges abzuarbeiten.“

Imke Harms Reporterin / Redaktion Wildeshausen
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