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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Gemeinnützige legen neue Planung vor

20.05.2017

Oldenburg Mit allen im Gespräch zu bleiben, das hatte Gerhard Wessels, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Werkstätten, über den Umgang mit dem Nutzungskonflikt für die Bauwerkhalle am Pferdemarkt als Maxime verkündet. Und so ist er in diesen Tagen nach der kontroversen Diskussion im Kulturausschuss viel unterwegs: Mit den Fraktionen spricht er über die Zukunft der Bauwerkhalle am Pferdemarkt ebenso wie mit Dr. Frank-Egon Pantel, dem Vorsitzenden des Bauwerk-Vereins, der die 1898 erbaute Halle in den vergangenen 13 Jahren mietfrei genutzt hat. Im Gegensatz zu dem Verein wollen die Gemeinnützigen die Halle von der Stadt kaufen.

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Miteinander im Gespräch

Bislang gab es nur die Aussage, dass die Werkstätten dort ein inklusives, italienisches Spezialitätenrestaurant einrichten wollen. Am Freitag haben sie nun einen konkreten Entwurf vorgelegt, der nicht nur die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes zeigt, sondern auch ein Nutzungskonzept enthält. „Aus unserer Sicht ist der Vorschlag ein sinnvoller Kompromiss und bietet die Grundlage für weitere Gespräche unter der Moderation der Stadt“, sagt Wessels, der von Anfang an erklärt hatte, anvisiertes Ziel sei es, ein Konzept zu entwickeln, dass allen Nutzern gerecht werde.

Genau wie der Verein Bauwerk setzen die Gemeinnützigen Werkstätten auf den als Lager genutzten Anbau der Halle, der etwa 200 qm misst. Dort würden sie den Platz sehen, den nicht nur der Verein Bauwerk, sondern auch andere für kulturelle Aktivitäten nutzen könnten.

Sie liefern auch gleich die Idee mit, wie der Ausbau dieses Abstellraums der Bauwerkhalle finanziert werden könnte: Mit dem Geld aus dem Verkauf der Halle, das die Stadt dort investiert.

Im vorderen Bereich der Halle würde dann das inklusive Restaurant eingerichtet und als Wirtschaftsbetrieb mit zehn sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen geführt. Da es ein inklusiv angelegtes Restaurant sein soll, würden fünf dieser Arbeitsplätze behinderte Menschen bekommen.

Auch der Verein Bauwerk hatte den hinteren Bereich in seine Planung einbezogen, ihn allerdings für das Restaurant vorgesehen und für sich den vorderen Bereich der Halle reserviert. Allerdings fehlt bislang ein Finanzierungskonzept dafür. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hatte schon durchblicken lassen, dass die Stadt keinen siebenstelligen Betrag für die Sanierung der Halle ausgeben könne.

Aus Sicht von Gerhard Wessels hat ein Restaurant in der Bauwerkhalle im hinteren Bereich keine Chance. „Wir sind überzeugt davon, dass ein solcher Betrieb dauerhaft nur im vorderen Teil der Bauwerkhalle existieren kann“, so Wessels.

Bauwerk-Vorsitzender Frank-Egon Pantel hingegen kann sich weiterhin das Restaurant auch sehr attraktiv im hinteren Bereich vorstellen. Seinen Worten zufolge drängt sich das durch die Logik des Gebäudes auf. „Ich sehe es aber als positiv an, dass hier eine kooperative Lösung geplant wird.“

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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