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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Gemeinsam gegen Diskriminierung

09.07.2012

OLDENBURG Ob rechtliche Beratung, Angelegenheiten mit Behörden oder ein Beschwerdebrief: Die Organisationen des Antidiskriminierungsnetzwerks wollen Betroffenen helfen, sich besser in Oldenburg zurechtzufinden und sich zu integrieren (die NWZ  berichtete).

Ratsuchende, die Erfahrung mit Diskriminierung gemacht haben, finden bei den Oldenburger Organisationen wie dem Yezidischen Forum eine Anlaufstelle. Federführend beim neuen Netzwerk ist die Interkulturelle Arbeitsstelle Ibis. Nun werden zehn Organisationen zusammenarbeiten, die sich unterschiedlichen Facetten von Diskriminierung widmen. Mit dabei sind noch der Flüchtlingsrat Niedersachsen, Umut e.V., das Mediationszentrum Oldenburg, die Ombudsstelle Antirassismus der Carl-von-Ossietzky-Universität, Blauschimmel-Atelier, das Frauenbüro der Stadt, die Akademie Waldschlösschen und das InForum.

Constanze Schnepf von der Ibis erklärt: „Jede Diskriminierung ist eine Verletzung der Würde. Wir möchten Menschen helfen, die auf diese Art und Weise herabgesetzt wurden.“ Und man will aufklären.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes fördert dieses Netzwerk mit 37 000 Euro. Politisches Ziel soll dabei sein, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bekannter zu machen. „Wenn ein Gast in einem Lokal oder einer Diskothek mit Verweis auf seine Hautfarbe abgelehnt wird, dann ist das nicht nur gesellschaftlich inakzeptabel, sondern auch eine Straftat“, meint Mahamoudou Doukoure von der Flüchtlingsberatung des Ibis.

Dabei gehe es nicht darum, Gerichtsprozesse einzuleiten, „sondern das Bewusstsein zu schärfen, wie schwerwiegend eine solche Ungleichbehandlung ist.“

Dieses Wissen soll an möglichst viele weitergetragen werden – nicht nur hier in Oldenburg, sondern auch in der Fläche, schildert Schnepf. Oft seien Betroffene gerade in ländlichen Regionen wenig vernetzt. Sie sollen von den Erfahrungen und den Ansprechpartnern in Oldenburg profitieren.

Zudem sind ab September acht unterschiedliche Veranstaltungen geplant, wo es um die Themen Integration und Antidiskriminierung geht, so Schnepf.

 @Mehr Infos unter   http://www.ibis-ev.de

Evelyn Eveslage Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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