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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Geplanter Ausbau der Straße bewegt Bürger

06.02.2015

Osternburg Mit dem ersten Treffen hat die Bürgerinitiative Sanierung Schulstraße/ Sandweg eine Unterschriftenaktion gestartet. Die Initiatoren dieser neuen Bürgerinitiative – Helga Leuckert, Patricia Bredenkamp und Uda Biehler – sowie weitere Anlieger wenden sich gegen den Ausbau der Schulstraße und des Sandweges, wie es die Planungen seitens der Stadt vorsehen, die im September vorgestellt wurden.

Nach Ansicht der drei Initiatorinnen dürfe der Straßenzug keine Durchgangsstraße und damit kein Autobahnzubringer werden. Dabei betonen die drei Initiatorinnen: „Wir wollen auf keinen Fall gegen die Stadt arbeiten, sondern in enger Zusammenarbeit. Außerdem möchten wir in Gesprächen ermitteln, welche Anliegen der Anwohner noch bei den Planungen berücksichtigt werden können, um das Bestmögliche für sie herauszuholen.“

Mit der nun gestarteten Unterschriftensammlung fordern sie Folgendes: die Beibehaltung der Fahrbahnbreite von 5,80 Metern – und somit der Erhalt der Hecken und Bäume – , die Sanierung der bestehenden Gehwege, die Beibehaltung der Tonnagenbegrenzung (bis fünf Tonnen) und eine bessere Kontrolle der Einhaltung, stärkere und deutlichere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sowie mehr Hinweise auf Tempo-30-Zonen.

Gleichzeitig wurde eine Ideensammlung zur Sanierung des Straßenzuges gestartet. Von den Anwesenden wurde zum Beispiel das Anpflanzen von kleinen Bäumen und das Anlegen von Verkehrsinseln (z.B. in Höhe des Hemmelsbäker Kanalweges) angeregt. Auch eine Kleinbusregelung wurde vorgeschlagen, um zu vermeiden, dass „die schweren Busse in dem Bereich den Fahrbahnbelag ruinieren“.

Beidseitige Gehsteige sind nicht in der Planung der Stadt vorgesehen. Das nächste Treffen der Bürgerinitiative soll am Dienstag, 3. März, um 19 Uhr im Gemeindehaus „Arche“, Steenkenweg 5, stattfinden. Gesucht werden Mitstreiter, die Erfahrung oder Interesse hinsichtlich der Arbeit einer Bürgerinitiative haben oder sich dafür interessieren. Ansprechpartnerinnen sind Patricia Bredenkamp Tel. 20 576 360, Uda Biehler, Tel. 20 34 15, und Helga Leuckert, Tel. 20 15 07.

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