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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Gerücht um Verkauf ausgeräumt

16.01.2013

Osternburg Begriffe wie „Brachialbebauung“ und Gerüchte um den Verkauf einer landwirtschaftlichen Hoffläche an einen Südoldenburger Bauunternehmer zwecks neuer Wohnbebauung machten in der Nachbarschaft am Osternburger Sandweg die Runde und erhitzten damit die Gemüter.

Insbesondere der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor mit seiner Vorsitzenden Heidi Tauchert möchte eine zu dichte Wohnbebauung verhindern. Deren Kritik hatte zuletzt die SPD-Fraktion um Ulf Prange aufgegriffen und die Stadtbaurätin Gabriele Nießen um Auskunft über die Bebauungspläne gebeten (NWZ berichtete).

Jetzt meldete sich in der Sache auch Thomas Gramberg zu Wort. Seiner Familie gehört das Gelände, um das sich die Gerüchte rankten. Er stellt klar: „Wir haben keinen Quadratmeter Land an die Firma Südkamp verkauft, das haben wir auch dem Bürgerverein bereits mitgeteilt.“ Richtig sei aber, dass 2011 etwa ein Hektar Land an den Bauunternehmer veräußert wurde.

Was seine Familie zu dieser Entscheidung bewogen hatte, erläutert Gramberg auch. Am Sandweg habe der Familienbetrieb keine Möglichkeiten mehr, sich wirtschaftlich auszuweiten, neue Ställe zu bauen etc. „Als Landwirte brauchen wir Land und Fläche für unser Vieh. Aus diesem Grund haben wir bereits vor fünf Jahren begonnen Ersatzflächen in Tweelbäke zu kaufen“, so Gramberg.

Finanziert wurde dies seinerzeit über Landverkäufe am Sandweg – für die nachfolgende Bebauung sei seine Familie aber nicht verantwortlich zu machen. „Natürlich lässt sich über jede Bebauungsform streiten. Doch Fakt ist, dass eine Baugenehmigung für die 54 Wohnungen nach Recht und Gesetz erfolgte und ein Verkauf der Wohnungen in kürzester Zeit erfolgte. Das kennzeichnet einen eindeutigen Bedarf“, sagt der Landwirt. Ein erneuter Landverkauf sei derzeit dennoch nicht angedacht.

Darüber freut sich nicht zuletzt Bürgervereinsvorsitzende Heidi Tauchert. Sie bestätigt: „Es hat ein sehr gutes Gespräch mit Herrn Gramberg gegeben, das alle Gerüchte ausgeräumt hat.“ Dass die SPD anschließend mit dem Thema erneut an die Öffentlichkeit ging, habe sie nicht ahnen können. Mit Familie Gramberg sei sie überein gekommen, im Sinne einer positiven Entwicklung des Sandweges in Kontakt zu bleiben. Ein gutes Miteinander in der Nachbarschaft liege ihr schließlich ebenfalls am Herzen, so Tauchert.

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