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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Geschäfts-Umzug bedauern viele

23.10.2009

OHMSTEDE Die Gesichter vieler Besucher der Rollenden Redaktion waren sehr ernst – und das lag nicht allein am eisigen Wind, der am Donnerstag in Böen wehte. „Wir finden es schade, dass unsere Apotheke schließt“, erklärte Hille Mohrmann. Über Jahrzehnte existierte die Ohmsteder-Esch-Apotheke an der Friedrich-Naumann-Straße. An diesem Freitag ist sie zum letzten Mal geöffnet.

Karin Alexander, Inhaberin der Apotheke, zieht mit ihrem Geschäft um: ins Stadtteilzentrum Donnerschwee auf dem ehemaligen VfB-Platz. Als Ohmstederin bedaure sie diese Entscheidung. „Ich bin ja selber in diesem Stadtteil aufgewachsen und wohne mit meiner Familie auch hier“, so die Apothekerin. Als Geschäftsfrau sehe sie in den größeren, moderneren Räumen aber bessere Chancen. Außerdem gebe es in dem Zentrum auch schon eine Doppelarztpraxis.

„Früher hatten wir hier alles. Eine Post-Filiale, einen Modeladen, ein Schuhgeschäft, einen Blumenladen. Alles ist weg. Und nun auch noch die Apotheke“, sagt Helga Effertz. Auch Kurt Peschke ist traurig: „Seit 40 Jahren wohne ich hier. Die Apotheke gab‘s immer und nun schließt sie – schade.“ Der Ohmsteder ist aber auch noch mit einem anderen Thema gekommen: „An der westlichen Abfahrt der Nordtangente auf die Donnerschweer Straße sollte unbedingt ein Stoppschild aufgestellt werden. Die Autofahrer gucken beim Abbiegen oft nur nach links, wenn von rechts ein Fußgänger oder Radfahrer kommt, dann wird‘s gefährlich.“

Gefahren sieht Otto Brünjes an einer anderen Stelle: „Am Hülsemann-Spielplatz an der Stresemannstraße sollte eine Absperrung zum Mühlenhofsweg aufgestellt werden. Viele Kinder sausen hier gern den Hügel hinunter und landen auf der Fahrbahn.“

Horst Garms, der in Ohmstede groß geworden ist, schätzt die Nähe zur Stadt und zum Grünen. Seine einzige Kritik zielt ebenfalls auf den Spielplatz Stresemannstraße: „Da wird nachts oft laut gefeiert.“

Charlotte Meier wundert sich darüber, dass die Straße Westeresch nach einer Sanierung vor Jahren „so eng gemacht worden ist“. Mit dem Auto komme man da wohl durch. „Aber ich bedaure die armen Busfahrer der VWG, die diese Strecke fahren müssen.“

Seit Monaten fühlt sich Horst Scharf von Fluglärm über Ohmstede gestört. „Nachmittags und am Wochenende sind hier Kunstflieger zu beobachten, die im Sturzflug in Richtung Erde rasen und dann wieder in die Luft gehen. Man denkt immer, die stürzen ab.“

Der Durchgangsverkehr durch die Friedrich Naumann-Straße habe sehr zugekommen, berichtet Karl-Friedrich Reckemeyer vom Bürgerverein Ohmstede. „Um die Ampeln an der Donnerschweer Straße zu umgehen, fahren hier vermutlich vermehrt Autofahrer entlang. Tempo 30 wird nicht eingehalten. Für Kinder ist es gefährlich.“ Ein Thema im Bürgerverein (siehe auch Text unten) ist laut Reckemeyer der Lärmschutz entlang der Autobahn. „Davon sind besonders die Bürger in Klein und Groß Bornhorst betroffen.“

Pudelwohl fühlt sich Manfred Schwarzer schon seit 30 Jahren in Ohmstede. „Es ist toll, dass wir hier die IGS Flötenteich als weiterführende Schule haben. Das wunderschöne Flötenteich-Bad ist in der Nähe mit dem Rundlauf um den Flötenteich. Außerdem haben wir genügend Einkaufsmöglichkeiten. Schade nur, dass die Apotheke schließt.“

„Das

wunderschöne Flötenteich-Bad ist in der Nähe“

M. Schwarzer

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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