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BAUSTELLE: Geschäftsleute leiden weiter

13.06.2006

DONNERSCHWEE Die Umsatzeinbußen sind beträchtlich. Die Erreichbarkeit ist ein Dauerthema.

Von thomas Husmann DONNERSCHWEE - Umsatzeinbußen bis zu 50 Prozent: Die Geschäftsleute leiden weiter unter der Baustelle Donnerschweer Straße, die sich ihrer Meinung nach viel zu schleppend weiter entwickelt. „An allen Brückenurlaubstagen wurde nicht gearbeitet, der erste Bauabschnitt wird niemals fristgerecht fertig“, befürchtet Fernsehmeister Herbert Köster.

Ursprünglich sei zugesagt worden, dass die Straße im Abschnitt Unterm Berg bis zur Hausnummer 165 wieder befahrbar sein solle, bevor der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen werde. „Doch nun fürchten wir, dass unsere Geschäfte demnächst überhaupt nicht mehr mit dem Auto zu erreichen sind“, bestätigt Ute Schürhoff vom benachbarten Schuhgeschäft.

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Schon jetzt macht die noch befahrbare Straße einen wenig einladenden Eindruck. Die Asphaltschicht wurde entfernt und das ursprüngliche Kopfsteinpflaster freigelegt. Dennoch gilt: Kunden sind Anlieger, sie dürfen einfahren.

Ärgerlich für die Geschäftsleute bleibt auch die Führung der Umleitungsstrecke über die Maastrichter Straße. Die Unternehmer wünschen sich, dass der Weg für die Autofahrer über die Straße Unterm Berg zur Messestraße freigegeben wird, damit die Kunden die Geschäfte besser erreichen können.

„Bisher ist die Durchfahrt nur den Linienbussen gestattet“, bestätigt Stadtsprecher Jürgen Krogmann. Den Anliegern sei nicht zumutbar, den Verkehr über die Straße Unterm Berg zur Messestraße freizugegeben. Gleichwohl wolle die Verwaltung Schilder an den Straßensperren anbringen, die darauf hinweisen, dass Anlieger (also auch Kunden der Geschäfte) einfahren dürfen.

Unterdessen haben sich BFO-Vorsitzender Harald Götting und BFO-Ratsherr Franz Norrenbrock vor Ort ein Bild von der Situation gemacht. Die Problematik solle nun mit Stadtbaurat Dr. Frank Pantel erörtert werden.

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