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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

ÄRGER: Getränkestände zum Stadtfest umkämpft

12.08.2008

OLDENBURG Für die meisten ist das Oldenburger Stadtfest ein Grund zum Feiern, manche verdienen damit Geld, wenige ärgern sich – zu ihnen gehört Innenstadtgastronom Ronald Johnson. „Bereits im Januar habe ich mich um die Konzession für Getränkestände in der Stadt beworben. Immer wieder wurde ich vertröstet, schließlich wurde mir nur ein Stand vor meinem Geschäft in der Wallstraße angeboten“, schimpft der Wirt des „Big Ben“ aus der Wallstraße.

Und darauf verzichtet Johnson nun auch – aus Verärgerung. 720 Euro Standmiete, 35 Euro für Wasser, 550 Euro Musikumlage, 100 Euro Gestattung plus 19 Prozent Mehrwertsteuer – unter dem Strich 1652,95 Euro sollte der Big-Ben-Wirt für den dreitägigen Betrieb des Standes an die E&M Marketing GmbH zahlen. „Das rechnet sich nicht“, meint Johnson. Benachbarte Wirte hätten in den Vorjahren 400 Euro Gewinn bei 4000 Euro Umsatz gemacht. Johnson: „Zu wenig für den Stress, den man sich antut.“ Deshalb habe er auch einen Stand an exponierterer Stelle haben wollen. „Doch die sind langfristig vergeben“, erläutert Reinke Haar vom Veranstaltungsbüro. Und überhaupt: Hunderte würden sich um Stände beim Stadtfest bemühen, ersten Zugriff hätten aber die Wirte der Innenstadtgaststätten, erst danach könnten Gastronomen außerhalb des Wallrings zugreifen. So wie beispielsweise Olaf Janßen („Gleis 9“, „Solero“), der häufig mit seinem Bruder Jürgen verwechselt wird, der den Flohmaxx an der Weser-Ems-Halle

organisiert. „Olaf Janßen hat früher mehrere Stände betrieben“, bestätigt Haar, „heute ist es nur einer am Waffenplatz.“ An den kursierenden Gerüchten, dass Flohmarktbetreiber auf dem Stadtfest Stände bekommen, sei nichts dran.

Ein anderes Thema sei das Konsumverhalten der Besucher. „Die Umsätze sind rückläufig“, räumt Haar ein. Ein Grund, warum Sebastian Fey lieber seine Terrasse vor dem Ratskeller räumt, als mehr als 1200 Euro dafür zahlen zu müssen, die Tische während des Stadtfestes stehen lassen zu dürfen. „Mit meinen 60 Außenplätzen erwirtschafte ich das nicht“, meint Fey. Den freigeräumten Platz beziehen die „Schönen Aussichten“ von der Schleuse.

Haar abschließend: „Es ist die Quadratur des Kreises. Wir können es nicht allen recht machen.“ Für Ronald Johnson vom „Big Ben Pub“ eine unbefriedigende Auskunft. Vor seinem Lokal wird nun ein fremder Wirt seinen Stand aufbauen.

www.stadtfest-oldenburg.de

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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