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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Glascontainer werden unter die Erde verbannt

20.05.2011

OLDENBURG Oldenburgs Altglas wird verschwinden – unter die Erde. Nach längeren Vorbereitungen werden ab Mitte des Jahres die hässlichen Altglascontainer an vorerst zwei Standorten der Fußgängerzone verschwinden. Stattdessen werden unterirdische Sammelbehälter unterm Pflaster installiert.

Bisher ist solch ein System in Oldenburg nur beim Umbau des Lappans verwendet worden, die Erfahrungen damit scheinen aber so positiv gewesen zu sein, dass die Stadtverwaltung nun weitere Container-Standorte verändern will. Dies gilt vor allem für den Theaterwall neben der Parkplatzausfahrt, wo der Blick auf die Sammelbehälter besonders störend ist. Hier wird Mitte 2011 die unterirdische Variante eingebaut.

Lärm beim Flascheneinwurf

Im nächsten Jahr sind die Container am Philipp-Reis-Gang an der Reihe. Die Platzfläche zwischen Ritterstraße und Staulinie wird dann ohnehin umgestaltet, und die im Untergrund steckenden Sammelbehälter mit oberirdischen Einfüllstutzen können im Zusammenhang dieser Arbeiten installiert werden.

Ein dritter Standort, den vor allem Anwohner lieber heute als morgen verlegt sehen würden, ist der an der Neuen Straße. „Der Lärm, der beim Einwerfen von Flaschen entsteht, nervt hier die Anwohner gerade abends“, sagte Nils Krummacker (FDP) im Verkehrsausschuss. Die Leute werden sich aber noch gedulden müssen: „Der Platz, wo der Sammelbehälter in die Erde gelassen werden kann, ist noch nicht klar“, zeigte Straßenbauamtsleiter Bernd Müller „grundsätzliche Bereitschaft“, konnte aber keine konkreten Termine vorlegen.

Oldenburger System

Dennoch wird das Projekt „unterirdische Glascontainer“ weiter verfolgt. Denn der Grundsatz, dass überall im Stadtgebiet Sammelbehälter des Dualen Systems zu finden sein sollten, ist nach Meinung der Verwaltung in der Fußgängerzone nicht einzuhalten. Oberirdische Container ließen sich „am Rande der Innenstadt mit den Ansprüchen an Stadtgestaltung und Denkmalschutz nicht in Einklang bringen“, heißt es. Deshalb sind mit einigen Herstellern unterirdischer Wertstoff-Sammelbehälter Gespräche geführt worden. Kurzfristig münden diese in einen Auftrag für ein speziell auf die Oldenburger Bedürfnisse abgestimmtes System.

Klaus Fricke
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