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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Deutsche Bahn und Stadt gehen aufeinander zu

21.08.2017

Oldenburg Das Verhältnis zwischen Deutscher Bahn und Oldenburger Stadtverwaltung scheint sich deutlich entspannt zu haben. Diesen Schluss lassen Ausführungen der Oldenburger Baudezernentin Gabriele Nießen zu, die den Bauausschuss über den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung berichtete. Ziel dieser Vereinbarung ist die Bewertung der Sanierungsfähigkeit der denkmalgeschützten Gleishalle.

Schäden sollen überprüft werden

„Die Stadt Oldenburg und die Deutsche Bahn stimmen darin überein, dass die historische Gleishalle des Oldenburger Hauptbahnhofs ein bedeutsames kultur- und bauhistorisches Denkmal darstellt und stellen fest, dass das Bauwerk Schädigungen aufweist, die im Hinblick auf eine denkmalgerechte Sanierungsfähigkeit objektiv zu bewerten sind“, heißt es in der Vorlage der Stadtverwaltung. Die Beteiligten wollten gemeinsam vorgehen und eine Lösung finden, die sowohl die Anforderungen des Denkmalschutzes als auch die Gewährleistung eines sicheren Bahnbetriebs in der Gleishalle erfüllte. Die Errichtung von nicht denkmalgerechten Bahnsteigdächern sei damit ausgeschlossen, alle Lösungsansätze würden eine Gleishalle umfassen.

Gleishalle am Hauptbahnhof Oldenburg: Berichte im NWZ-Spezial

Die Deutsche Bahn hat unterdessen ein Gutachten zur Bestimmung der Sanierungsfähigkeit der Gleishalle in Auftrag gegeben. Unter anderem wurden Anfang August Materialproben entnommen, um den tatsächlichen baulichen Zustand der Gleishalle bewerten zu können (NWZ berichtete).

Ingenieurbüro begleitet Prozess weiter

Indiz für die atmosphärische Entspannung sind auch regelmäßige Gespräche zum Fortschritt der Planungen und den Ergebnissen der Begutachtung. „Das Büro Hempel Ingenieure, Köln, (HIG), das die Stadtverwaltung 2016 zur Bewertung des Zustandes der Gleishalle eigenständig hinzugezogen hat, begleitet den Abstimmungsprozess weiter“, heißt es abschließend. Bis Mitte des Jahres hatte die Bahn die Sanierung des Oldenburger Gleishallendaches immer als zu kostspielig eingeschätzt und deshalb für einen Abriss der Anlage plädiert.

Höhepunkt in der Eiszeit zwischen Deutscher Bahn und der Oldenburger Stadtverwaltung im Streit um die Gleishalle war der Einbau von Holzstützen mit Riesenbetonsockeln im Gleisbereich, ohne die Stadt zuvor darüber zu informieren. Die Holzkonstruktion soll Reisende vor herabfallenden Dachelementen schützen. Nach Angaben der Bahn hat der Einbau zwei Millionen Euro gekostet.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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