• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Große Pläne für das EWE-Gelände

24.07.2015

Oldenburg Es ist das letzte große zusammenhängende Gebiet, das innenstadtnah erschlossen werden kann. Das macht es besonders wertvoll für die Stadtplanung. Der Bauausschuss hat für das Gelände zwischen Hauptbahnhof und EWE an der Donnerschweer Straße einstimmig den Aufstellungsbeschluss gefasst.

Das Gremium hat damit die ersten rechtlichen Voraussetzungen für den Bau von mehreren bis zu zwölfgeschossigen Gebäuden auf dem 44.000 Quadratmeter großen Gelände geschaffen. Die EWE AG Oldenburg hatte in Abstimmung mit der Stadt Oldenburg ein sogenanntes „kooperatives Gutachterverfahren“ veranlasst. Gewonnen hatten das Verfahren das Planungsbüro KAW aus Rotterdam und „nsp christoph schonhoff“ Landschaftsarchitekten Stadtplaner, Hannover. Im Bauausschuss erläuterte Reimar von Meding das Konzept.

Das Gebiet soll auch optisch an die Innenstadt angebunden werden. Im Grundriss findet sich beispielsweise das Lefferseck wieder. „Das besondere Gebiet mitten in der Stadt wird ein erweiterter Kernbereich“, kündigte von Meding an. Sorge bereite ihm allerdings der Willy-Brandt-Platz, der den Eingangsbereich bilden soll, heute allerdings als Parkplatz genutzt werde und als öffentlicher Platz keine Rolle spiele.

Die Gebäude bieten 70.000 bis 90.000 Quadratmeter Platz für Geschäfte, Büros oder fürs Wohnen. Maximal 25 Prozent sollen als Wohnraum genutzt werden. Am Rand des Baugebiets entstehen vergleichsweise kleine Baukomplexe, während sich die hohen Gebäude auf das Zentrum konzentrierten.

Vom Ringlokschuppen bleibt nur die Fassade, und die noch nicht einmal vollständig, erhalten. „Die Fläche gehört zum öffentlichen Raum“, sagte von Meding. Pläne, den Ringlokschuppen als kulturelles Zentrum mit gastronomischem Betrieb zu nutzen, sind geplatzt. Ein Investor war abgesprungen (die NWZ  berichtete). Das Baugebiet wird über die Donnerschweer Straße mit Stichstraßen erschlossen. Die Flächen zwischen den Gebäuden mit vielen Grünflächen bleiben den Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Die Autos verschwinden unter den Gebäuden in Tiefgaragen.

Grüne sehen EWE beim Lokschuppen in der Pflicht, Artikel vom 13. Januar 2015

Die Notwendigkeit der Schaffung von Büroflächen zweifelte Linken-Ratsherr Hans Henning Adler an. Baudezernentin Gabriele Nießen entgegnete, dass es sehr wohl eine Nachfrage nach großen zusammenhängenden Büroflächen gebe. Detailliert sei im Übrigen noch nicht über die Nutzung der Gebäude gesprochen worden, merkte Manfred Hamel, Geschäftsführer EWE Immobilien, an. Denkbar sei beispielsweise auch der Bau eines Hotels.

„Als Oberzentrum nehmen wir uns viel vor, die Vermarktung wird wohl einige Zeit dauern“, gab Grünen-Ratsherr Markus Dietz zu bedenken. Das Projekt sei allerdings gut für die Innenentwicklung Oldenburgs. Und auch Werner Spaeth vom Bürgerverein Donnerschwee ist zufrieden, weil es viele Grünflächen in dem Neubaugebiet gibt.

Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus, Gewerbe oder Grundstück?

NWZ-Immo.de
Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus, Gewerbe oder Grundstück?

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2104
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.