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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Geschichte: Großherzogs Unterschrift in alten Ordnern

03.11.2015

Oldenburg Es sind die Münzen, die Lothar Rose (81) als erstes in den Blick nimmt, wenn ein Nachlass bei ihm landet. Dann der Schmuck. Papiere, Ordner, Akten: Das landet beim Experten der Oldenburger Münzbörse erst mal im Regal. Und so dauerte es zehn Jahre, bis er einen Stapel durchsah, der ihm jetzt einen ganz besonderen Fund bescherte: Eine Urkunde aus dem Jahr 1872 mit Originalunterschrift und Wappen des Oldenburger Großherzogs Nikolaus Friedrich Peter, der mit dem Schriftstück die Verleihung des Ritterkreuzes zweiter Klasse an den „Oberkammerrath“ Genz bezeugte.

„Das ist einmalig“, dachte sich der Münzsachverständige Rose – und der Bremer Experte für Oldenburger Landesgeschichte, Hanfried Bendig, gab ihm Recht. „Wir haben schon des öfteren solche Urkunden gefunden, aber keine von Nikolaus Friedrich Peter“, sagt Rose. Jetzt will er sie im Internet anbieten; 500 Euro müsste das Schriftstück bringen, sagt er.

Immerhin hat da der Großherzog unterschrieben, der das Großherzogtum Oldenburg von 1853 bis 1900 als Peter II. regierte und der Peterstraße sowie Petersfehn seinen Namen gab. Für Rose etwas ganz Spezielles, wenngleich schon einige historische Schriftstücke durch seine Hände gingen – etwa ein Stammbaum der Verlegerfamilie Stalling, der bis 1488 zurückreicht. Immer aus Nachlässen, die er nur ankauft, wenn der Verkäufer ein Dokument des Amtsgerichts vorlegt, dass er verkaufen darf.

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Roses täglich Brot aber sind Münzen, Schmuck, Edelmetale. Seit 1988 betreibt er seine Münzbörse, am Anfang im C.W-Meyer-Gang, heute in der Kurwickstraße. Bis heute steht der 81-Jährige immer im Laden, gibt kostenlose Wertgutachten, kauft an und verkauft. Nach und nach gibt er sein Geschäft an seine Kinder Nicole und Frank Rose ab.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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