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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

FINANZEN: Gründer-Labor wartet auf Grünes Licht der Stadt

05.06.2009

OLDENBURG Oldenburg wird oft für sein funktionierendes Gründernetzwerk gelobt – und nutzt das weidlich für seine Außendarstellung. Jetzt aber steht einer der Pfeiler der Gründer-Pflege im Regen: Das Venture-Lab.

Das Gründerlaboratorium in der Industriestraße, in der wissenschaftsorientierte Gründer in der Vorgründungsphase die Tragfähigkeit ihrer Idee mit Expertenhilfe prüfen können, muss umziehen. Grund: Die Stadt braucht die Räume selbst. Für die „neue Heimat“ im Altbau des TGO aber braucht das Venture-Lab 14 400 Euro Miete pro Jahr. Die müsste die Stadt bezahlen. Und genau darum gibt es Streit. Denn: Bislang hat die Wirtschaftsförderung diese Kosten (intern) an die Stadt gezahlt, doch deren Haushalt hat die Politik gekürzt. Folge: Die Mittel müssen anderswo aufgetrieben werden.

Wo aber im Haushalt kürzen? In der Mai-Sitzung des Wirtschaftsförderauschusses zeigte sich die Politik unbeeindruckt: „Es ist nicht unsere Aufgabe, Fantasie zu entwickeln, wie man an Geld kommt - wir warten auf einen Vorschlag der Verwaltung”, sagte SPD-Fraktionsvize Bernd Bischoff. Finanzdezernentin Silke Meyn erinnerte an die Haushaltshoheit des Rates. Ausschussvorsitzender Bernd Ellberg (SPD) sagte in der Sitzung dem (ehrenamtlich tätigen) Venture-Lab-Vorstand Professor Alexander Nicolai zu, dass man die Gelder auftreiben werde – man wisse nur noch nicht, wie. Am kommenden Montag wird sich der Ausschuss (18 Uhr, Sitzungssaal des Rathauses) erneut mit der Finanzierung befassen. Seitdem hat Nicolai – Lehrstuhlinhaber der Stiftungsprofessur Entrepreneurship (Unternehmertum) – nichts Neues gehört.

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„Wir versuchen natürlich der Stadt entgegenzukommen“, sagte Nicolai am Donnerstag der NWZ. Der Lehrstuhl sei aber schon jetzt am Rande seiner Möglichkeiten: „Ich führe das Lab rein ehrenamtlich. In anderen Städten gibt es dafür hauptamtliche Vorstände.“ Das Ehrenamt teilt sich Nicolai mit dem Jung- und Mulitunternehmer Matthias Hunecke. Der versorgt die Jung-Gründer mit Tipps aus der Praxis, räumte unlängst sogar sein Büro im Venture-Lab, um noch mehr Gründern Platz zu machen.

„Wir freuen uns natürlich, dass die Politik unser Konzept lobt“, sagte Nicolai. Es gehe aber eben auch um das Geld; die Stadt übernehme zwar nur drei bis fünf Prozent des Gesamtbudgets, das sei aber eine Voraussetzung dafür, dass die Gründer sogenannte Exist-Stipendien bekommen. Wenn sie sich an der Miete beteiligen müssen – dann gibt’s das Geld nicht.

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