• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Bahnhofsareal: Grüne sehen EWE beim Lokschuppen in der Pflicht

13.01.2015

Oldenburg Der Fraktionssprecher der Grünen, Sebastian Beer, sieht die EWE beim Ringlokschuppen in der Pflicht. Sollte sich herausstellen, dass das angekündigte Sanierungsprojekt „mit weniger Substanz unterfüttert war als erhofft“, müsse die Eigentümerin für den Erhalt des Gebäudes sorgen, schreibt Beer in einer Reaktion auf den Rückzug von Investor Georg Hess (NWZ  berichtete).

Der Energieversorger habe das Gelände „sehenden Auges erworben und damit auch eine Verantwortung für das historische Kleinod übernommen“, schreibt Beer. Die EWE werde zudem in den nächsten Jahren das umgebende Gelände „lukrativ vermarkten“.

Es sei bedauerlich, dass sich das Investorenprojekt so schwierig gestalte. Investor Hess habe noch in der Sitzung des Stadtplanungsausschusses vom 13. November die Frage, ob er mit dem jetzigen Verfahren einverstanden sei, bejaht.

Seit Jahren kämpfe die Fraktion der Grünen im Rat für den Erhalt des Lokschuppens. Sie sei mehrfach mit der Aussage vertröstet worden, die EWE habe längst ein Konzept. In einer Bauausschusssitzung Anfang 2014 habe ein Vertreter der EWE dann überraschend mitgeteilt, es gebe kein Konzept. Er habe stattdessen über ein Gutachten berichtet, das zum Ergebnis kommen werde, der Schuppen sei nicht zu erhalten.

Wenige Sitzungen später habe „jener Vertreter“ im Ausschuss den Anwesenden nahegelegt, so schnell wie möglich ein Bauleitverfahren nach Paragraf 34 auf den Weg zu bringen, damit der Lokschuppen erhalten werden könne.

Der Vorgang zeige, so Beer, der Erhalt des Schuppens sei „technisch möglich und allein eine Frage des Geldes“. Der Grünen-Politiker fragt: „Wer könnte (...) wohl besser das nötige Geld aufbringen, um das Gebäude einer neuen Nutzung zuzuführen, als die Eigentümerin EWE selbst?“

Die EWE hatte angekündigt, die Pläne für das Bahnhofsareal im Bereich des Lokschuppens offen zu halten. Sollte sich ein Investor finden, sei eine Sanierung denkbar, heißt es. Daneben gilt der Teilabriss, den das Groninger Büro KAW als Sieger eines Planungswettbewerbes vorsieht, als mögliche Variante.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.