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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Hier gibt’s Grünkohl und feine Pinkel

04.03.2017

Oldenburg /Berlin Für die einen ist es eine warme Mahlzeit, für andere ein lokalpolitisches Statement: das traditionelle „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“. An diesem Montagabend kommen in Berlin auf Einladung der Stadt Oldenburg zum 60. Mal mehr oder weniger bekannte Zeitgenossen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und öffentlichem Leben in der niedersächsischen Landesvertretung zusammen.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann empfängt dazu die amtierende Kohlmajestät Johanna Wanka. Vor etwa 280 Gästen wird die Bundesbildungsministerin das Zepter an die nachfolgende Kohlmajestät übergeben. Dass ihr Arbeitsministerin Andrea Nahles im Amt folgen wird, gilt seit Monaten als offenes Geheimnis.

„Mit der Regentschaft von Frau Wanka kann Oldenburg sehr zufrieden sein. Für die Ministerin ist die Stadt ja fast zur zweiten Heimat geworden“, sagt Krogmann. „Sie hat Oldenburg zweimal besucht und dabei Termine jeweils im Halbstundentakt absolviert. Vor allem der Wissenschaftsstandort Oldenburg wird davon dauerhaft profitieren. Das hat bereits die Entscheidung für die Ansiedlung eines Helmholtz-Instituts gezeigt.“

Das „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“ wurde im Jahre 1956 in der alten Bundeshauptstadt Bonn aus der Taufe gehoben. Seit 1998 findet es in Berlin statt. Der Reisefreudigkeit der Parlamentarier hat der Umzug von West nach Ost allerdings keinen Abbruch getan.

Den kurzen Weg vom Regierungsviertel in den Bezirk Tiergarten treten neben Ministerin Wanka (CDU) und deren Kabinettskollegin Nahles (SPD) auch die Linken-Abgeordneten Dietmar Bartsch und Petra Pau sowie Edelgard Bulmahn (SPD) an, beide sind Vizepräsidentinnen des Deutschen Bundestags.

Stark vertreten wird zudem die niedersächsische Landespolitik beim beliebten Zusammentreffen sein. Neben Hausherr Ministerpräsident Stephan Weil und Bernd Busemann, Präsident des Niedersächsischen Landtages, haben die Landesminister Olaf Lies (Wirtschaft), Peter-Jürgen Schneider (Finanzen), Christian Meyer (Landwirtschaft), Antje Niewisch-Lennartz (Justiz) und Cornelia Rundt (Soziales) zugesagt.

Die Liebe der Hannoveraner zu den Oldenburgern geht also durch den Magen. Und dafür sollten 200 kg Grünkohl, 60 kg Pinkel und 50 kg Kochwurst, 38 kg Speck und 95 kg Kasseler aus Oldenburger Herstellung der Fleischerei Bartsch und dem „Bümmersteder Krug“ ausreichen.

Alles zum Thema Grünkohl inkl. leckere Rezepte lesen Sie in unserem Grünkohl-Spezial.

Oliver Schulz Redakteur / Politikredaktion
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