• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

„Es wird in Niedersachsen keine Fahrverbote geben“

05.06.2018

Hannover /Oldenburg Die niedersächsischen Städte werden die hohe Schadstoffbelastung nach Einschätzung von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) ohne Dieselfahrverbote in den Griff bekommen. „Es wird in Niedersachsen keine Fahrverbote geben“, sagte der Regierungschef.

In den vier niedersächsischen Städten mit zu hoher Schadstoffbelastung lägen die Stickstoffdioxidwerte inzwischen nicht mehr allzu weit entfernt vom Grenzwert. Es gebe eine spürbar sinkende Tendenz, obwohl noch nicht alle Maßnahmen ihre volle Wirksamkeit entfaltet hätten, sagte Weil.

Lesen Sie auch: 
Autofahrer zwischen Frust, Fahrverbot und Klage, Artikel vom 24. Mai 2018

In Hamburg traten am Donnerstag die bundesweit ersten Fahrverbote für Dieselautos in Kraft, die nicht die aktuelle Euro-6-Norm erfüllen. Betroffen sind zwei stark befahrene Straßenabschnitte in der Innenstadt. Weil bezeichnete diese Regelung als angemessen. „Das ist eine durchaus verhältnismäßige Vorgehensweise“, sagte er.

In Niedersachsen wurde der NO2-Grenzwert von 40 Mikrogramm je Kubikmeter 2017 in Hannover (48 Mikrogramm), Hildesheim (42), Oldenburg (49) und Osnabrück (46) überschritten. Um die Belastung zu senken, werden etwa öffentliche Busse mit Erdgasantrieb ausgestattet.

Weil forderte die Autohersteller auf, mit Software-Updates zu einer Lösung beizutragen: „Ein Drittel des deutschen Marktes hat sich daran bisher aber nicht beteiligt. Das sind die ausländischen Hersteller, die sich schlichtweg nicht zuständig fühlen. Es ist Aufgabe der Bundesregierung, mit ihnen Klartext zu reden.“

Eine Nachrüstung mit Harnstoff-Einspritzsystemen sieht Weil, der auch VW-Aufsichtsrat ist, dagegen skeptisch. „Das Thema wird von vielen unterschätzt, was die Komplexität und den zeitlichen Aufwand und die Kosten angeht.“ Bei Bussen sei eine Hardware-Nachrüstung jedoch sinnvoll. „Ich habe allerdings Zweifel, dass man sich das bei sechs Millionen Pkw in einer halbwegs überschaubaren Zeit vorstellen kann, weil es sich um einen tiefen Eingriff in das innere Gefüge des Autos handelt“, sagte Weil.

Finden Sie Ihr Traumauto auf NWZ-Auto.de!

NWZ-Auto.de
Finden Sie Ihr Traumauto auf NWZ-Auto.de!

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.