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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

FREIE WÄHLER: Harmonie ohne Gründer Zemke

12.09.2007

OLDENBURG Am Ende war es höchst harmonisch: 40 Oldenburger haben am Montagabend den Stadtverband der Freien Wähler Niedersachsen (FW) gegründet – zeitlich den zweiten, aus Sicht des Landesvorstandes indes den einzig wahren. Vorsitzender wurde Ingo Splittgerber, Sprecher der Wählergemeinschaft BFO, Vize Manfred Frerichs.

Einer kam nicht: Hans-Günther Zemke, Vorsitzender der BFO-Konkurrenz WFO, der als Gründungsmitglied der Freien Wähler in Cuxhaven zehn Tage später auf eigene Faust einen Stadtverband gegründet und mit dem gleich auch Landtagskandidaten nominiert hatte – womit er sich postwendend den Parteirauswurf einhandelte. Noch fünf Tage vor dem vom Landesvorstand angesetzten Gründungstermin hatte Zemke in einem auch von den WFO-Ratsherren (und Kurzzeit-Landtagskandidaten der FW) Franz Norrenbrock und Manfred Drieling unterzeichneten Schreiben bekräftigt, ihre Gründung sei rechtmäßig erfolgt.

Der FW-Landesvorsitzende Peter Port und sein Generalsekretär Udo Stenger zerpflückten diesen Standpunkt: Die Versammlung sei schon deshalb nichtig, weil Zemke die Gründungsmitglieder von der konkurrierenden BFO nicht form- und fristgerecht (nämlich gar nicht) eingeladen habe und dort Nicht-Mitglieder mitgestimmt hätten.

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Für Empörung sorgte eine von Port verlesene Mail an den Landeschef. Darin bezichtigt Zemke die BFO, „von rechts- bzw. linksextremen Leuten ,beherrscht’ (zu) werden“. Das brachte Drieling auf den Plan. Er habe ein solches Schreiben nie gesehen und distanziere sich davon, sagte er. Gegenüber der NWZ erklärte er auch den jüngsten Gründungsbrief als gegenstandslos. Drieling zog wie der BFO-Vorsitzende Abayazid Amin in den FW-Vorstand ein. Landtagskandidaten werden erst später nominiert.

Als Reaktion auf die Querelen wird der FW-Listenparteitag nicht in Oldenburg, sondern (13.10) in Göttingen stattfinden. Zemke erklärte auf NWZ-Frage, der Fall Freie Wähler sei für ihn erledigt.

Michael Exner Autor
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