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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Stadtentwicklung: Heiligengeistviertel soll neue Identität bekommen

31.07.2014

Oldenburg Im Heiligengeistviertel tut sich was: Das Quartier im Norden der City will sich neu (er)finden, will kein Anhängsel der Fußgängerzone sein, sondern eine eigene, unverwechselbare Identität entwickeln. Darüber herrschte Konsens bei den Geschäftsleuten und Bewohnern aus dem Viertel. Sie trafen sich auf Einladung von Frieder Schmidt (Ullmann) und Elisabeth Sandbrink (Pius-Hospital) am Dienstagabend mit Vertretern aus der Politik, um über die Zukunft des Areals zwischen Stadtmuseum und Peterstraße einerseits, 91er-Straße und Wallring andererseits zu diskutieren.

„Früher gab es nur die Heiligengeiststraße“, meinte Frieder Schmidt vor den etwa 40 Gästen, „dann kamen die Heiligengeisthöfe und nun gibt es das Heiligengeistviertel.“ Jetzt gehe es darum, sich eine Identität zu geben als ein Viertel mit vielen Cafés, der Gesundheitswirtschaft, guten Parkmöglichkeiten und einer interessanten Einzelhandelsmischung. Elisabeth Sandbrink, Geschäftsführerin des Pius-Hospitals, sieht das Viertel als wichtigen Zukunftstreiber für die Stadt. „Wir liegen auf dem Wissenschaftsband von Universität bis hin zum Schlauen Haus.“

Einigkeit herrschte darüber, dass die Heiligengeiststraße als Verbindung zur Fußgängerzone eine zentrale Rolle in dem Viertel spielt. Weitgehend Konsens gab es auch bei der Einschätzung, dass die Anbindung an die Fußgängerzone verbessert werden müsste. Kreativ diskutiert wurde hingegen, wie diese Straße am besten auszusehen habe: ob mit oder ohne Radfahrer; mit ständigen Gärten, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen oder mit farblichen Akzenten, um eine Kontinuität zur Fußgängerzone herzustellen.

Durchaus Sorgen macht man sich in dem Viertel um die Entwicklung im City-Center Oldenburg (CCO). Auf den Tisch kam die Frage, wie es dort weitergeht, nachdem Saturn ausgezogen sein wird.

Einig waren sich vor allem die Geschäftsleute, dass eine bessere Beschilderung zu den Tiefgaragen und in den Tiefgaragen erfolgen müsse. Immer wieder, so schilderte Hans Janßen (Wiener Konditorei), fänden Besucher die Eingänge nicht. CMO-Vorsitzender Christoph Baak schlug vor, das städtische Leitsystem zu übernehmen und erfuhr, dass das bislang abgelehnt worden sei.

Um „Hilfe zur Selbsthilfe“ für das Viertel bat Frieder Schmidt die anwesenden Politiker. Sebastian Beer (Grüne) regte an, dass der Verkehrsausschuss sich der Heiligengeiststraße annehmen solle. SPD-Ratsfrau Margrit Conty bat um ein Impuls-Papier über die Entwicklung des Viertels, auf dessen Grundlage man dann weiterarbeiten könne.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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