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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Helfer strahlen mit Sonne um die Wette

27.03.2017

Oldenburg Das war eine saubere Sache: Mit der Rekordmarke von knapp 4800 Teilnehmern und der gesammelten Müllmenge von 13,85 Tonnen wurde die 18. Auflage von „Oldenburg räumt auf!“ zum riesigen Erfolg. Überall im Stadtgebiet waren am Samstag bei bestem Frühlingswetter mit leuchtenden Warnwesten, Greifern und Müllsäcken ausgestattete Sammelgruppen zu sehen.

Bürgervereine, Nachbarschaftsgruppen und andere Initiativen, aber auch viele Einzelpersonen, die sich spontan anderen Sammlern anschlossen, sorgten wieder einmal für die große Gemeinschaftsaktion zum Wohle der Umwelt und für ein sauberes Wohnumfeld.

Zum bunten Bild trugen auch einige Flüchtlingsgruppen bei, die mit ihren Betreuern dabei waren und kräftig anpackten. Bereits am Freitag waren knapp 3600 Schüler aus 35 Schulen im Einsatz.

„Wir sind außerordentlich zufrieden“, stellte Andreas Wylenzek vom städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) fest. „Dass die Oldenburger einen großen Gemeinschaftssinn haben, wissen wir schon lange. Dennoch sind wir von der enormen Teilnehmerzahl überrascht. Natürlich hat das Wetter mitgespielt. Aber auch beim Helferfest am Nachmittag haben wir viele Gäste begrüßen können, die zum ersten Mal bei uns waren. Darüber haben wir uns sehr gefreut.“ Etwa 350 Helfer waren der Einladung des AWB an die Wehdestraße gefolgt und ließen es sich dort bei einem kostenlosen Imbiss und Getränken gut gehen.

Am Bornhorster See zum Beispiel waren morgens Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe gemeinsam mit dem Angelverein im Einsatz. „Dort liegen eigentlich immer Flaschen herum“, berichtete Iris Kämper aus dem Vorstand. „Wenn wir nicht ohnehin bei unseren Wachdiensten regelmäßig Müll einsammeln würden, wäre es noch viel mehr gewesen.“

Am Westfalendamm entlang arbeiteten sich 20 Helferinnen und Helfer – darunter Stefan Hicke und die Teilnehmer seines Integrationskurses aus Syrien und dem Irak – mit dem Redaktionsteam der NWZ von der Cäcilienbrücke in Richtung Wöbken vor. Als „Trophäe“ wurde unter anderem ein rostiges Fahrrad erbeutet.

An dieser langen Ausfallstraße in Richtung Hundsmühlen mit seitlichem Fuß- und Radweg lag auffällig viel Verpackungsmüll von Fastfood-Ketten sowie kleine Flaschen mutmaßlich als Überreste von Kohlfahrten im Gestrüpp.

In Vertretung von Jürgen Krogmann lobte Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler den außerordentlichen Gemeinschaftssinn der Menschen in der Stadt. Wo andernorts freiwilliges und ehrenamtliches Tun zurückgingen, würde in Oldenburg nicht lange gewartet, sondern zugepackt. „Hier läuft vieles Hand in Hand. Und darüber sind wir sehr glücklich!“

Oliver Schulz Leitender Redakteur / Redaktion Kultur/Medien
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