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EINZELHANDEL: Heute geht letzter Apfel über den Tresen

16.04.2005

DOBBENVIERTEL Uwe Gundlach fällt der Abschied schwer. Doch der Händler ist froh, eine Nachfolgelösung gefunden zu haben – auch fürs Personal.

Von Thorsten Kuchta DOBBENVIERTEL - Heute um 14 Uhr schließt Uwe Gundlach zum letzen Mal die Tür seines Obst- und Gemüseladens an der Hindenburgstraße hinter sich ab – und er tut das nicht ohne Wehmut. „Das waren schöne Zeiten hier“, sagt der 63-Jährige. Zeiten, die 20 Jahre währten, denn 1985 startete der Mann mit dem Kaufmannsblut in den Adern hier sein erstes eigenes Geschäft, nachdem er lange im Groß- und Einzelhandel seines Vaters gearbeitet hatte.

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„Viele der Stammkunden sind traurig, dass ich aufhöre“, sagt Gundlach, an dem das Ende auch nicht spurlos vorbei geht: „Ich habe drei Monate schlecht geschlafen.“ Doch die nicht gerade goldenen Zeiten des Einzelhandels machten ihm die schwere Entscheidung etwas leichter. „Vor allem aber“, sagt er, „dass ich eine Nachfolgelösung gefunden habe, was heutzutage nicht ganz einfach ist.“ Der Frischehof Döpke Varrelbusch, der bereits eine Filiale an der Nadorster Straße betreibt, übernimmt – auch das sechsköpfige Personal. Und weil das so ist, kann sich Gundlach inzwischen auch auf den Ruhestand freuen: „Sport, Radeln, Haus und Garten – so sieht das Programm aus.“ Und ganz sicher auch der eine oder andere Kaffee bei Stammkunden, denen er – ebenso wie vielen Restaurants – die Ware ins Haus lieferte. „Ich bin mit dem Viertel verwachsen, auch wenn ich in Etzhorn wohne.“

So ganz los lässt der Handel den 63-Jährigen übrigens nicht. Denn drei Monate im Jahr wird er auch weiterhin Spargel und Erdbeeren verkaufen – „in der Schinkendiele in Zwischenahn“. Die gehört – Handel ist Familiensache – seiner Tochter.

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