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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Hilfe in der Klinik für sterbende Menschen

29.04.2017

Oldenburg Den Weg des Klinikums in die Zukunft gemeinsam zu gestalten – das haben sich Vorstand Dr. Dirk Tenzer und Prof. Dr. Hans Seifert, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, vorgenommen. Dazu gehört nach Aussage beider im Gespräch mit der NWZ auch, dass man mit unterschiedlichen Meinungen professionell umgeht. Das erwartet auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der als Mitglied des Verwaltungsrates auf eine gute Zusammenarbeit zwischen ärztlichem Direktorium und Vorstand setzt. Es war bekannt geworden, dass es mit Blick auf das Ausscheiden des chirurgischen Chefarztes des Klinikums Differenzen zwischen Tenzer und Seifert gegeben hatte. „Wir werden einen gemeinsamen Weg finden, und das möchten wir auch“, sagte Tenzer.

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Ein Ort des Lebens

Angesichts der Eröffnung der Klinik für Palliativmedizin mit elf Betten am Freitagvormittag zumindest gab es große Einigkeit: „Für viele hier im Haus geht damit ein Wunsch in Erfüllung“, sagte Tenzer über diese spezialisierte stationäre Versorgung von todkranken Menschen, deren Lebensqualität verbessert werden soll. Auf Station E40 werden Menschen auf dem letzten Abschnitt ihres Lebens betreut. Prof. Seifert erläuterte, dass man als Mediziner immer das Ziel habe, zu heilen, aber leider sei das nicht immer möglich.

Mit Tenzer ist er einer Meinung, dass es dann sehr wichtig sei, dass sich Patienten und Angehörige nicht alleingelassen fühlten. Diese Menschen bestmöglich medizinisch und pflegerisch zu versorgen, das sei im Klinikalltag nicht mal eben nebenher zu bewerkstelligen. „Da bedarf es einer speziellen Betreuung, die viel mehr ist als Symptomkontrolle“, so Prof. Seifert, der auch der Kommunikation einen hohen Stellenwert einräumte.

Dr. Silke Schumann-Binarsch, kommissarische Direktorin der Klinik für Palliativmedizin, sieht ihre neue Aufgabe als „Herzensangelegenheit“. Mit ihrem multiprofessionellen Team von 25 Miarbeiter/innen, davon vier Mediziner, will die 42-Jährige dem Leben auf dieser Station für Sterbenskranke viel Platz einräumen.

Dr. Schumann-Binarsch ist Fachärztin für innere Medizin, Onkologin und Palliativmedizinerin und hat in den vergangenen acht Jahren als Oberärztin bei Prof. Dr. Claus-Henning Köhne in der Universitätsklinik für Innere Medizin – Onkologie und Hämatologie gewirkt. Ihr ist es ein Anliegen, dass die Patienten sich wohlfühlen, dass Schmerzen und andere Symptome gelindert werden. Sie selbst betrachtet jeden Tag als Geschenk. „Sie werden gelassener, wenn sie täglich mit der Endlichkeit konfrontiert werden.“

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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