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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Horst Klemmer führt Schenk-Stiftung

03.05.2014

Oldenburg Oldenburg wird möglicherweise Sitz der künftigen Heinz-Schenk-Stiftung für die Förderung von Nachwuchs-Unterhaltungskünstlern. Das erklärte am Freitag Horst Klemmer (77) als langjähriger Manager der am 1. Mai in Wiesbaden im Alter von 89 Jahren verstorbenen Entertainer-Legende Heinz Schenk („Zum Blauen Bock“). Neben Oldenburg ist Wiesbaden im Gespräch.

Der Oldenburger Künstler-Manager hatte mit Heinz Schenk 40 Jahre lang vertrauensvoll zusammen gearbeitet: „Einen schriftlichen Vertrag kannten wir nicht. Wir haben alles per Handschlag abgeschlossen.“ Horst Klemmer verwaltet jetzt auch den Nachlass von Heinz Schenk.

Schon lange Zeit vor seinem Tod hatte Heinz Schenk, dessen Ehe mit der im Dezember vergangenen Jahres verstorbenen Ehefrau Gerti kinderlos geblieben war, mit Horst Klemmer vereinbart, dass sein ganzes Vermögen in eine Stiftung zur Förderung von Nachwuchs-Unterhaltungskünstlern übergeht. Gleichzeitig er bestimmt, dass Horst Klemmer Geschäftsführer der Stiftung wird.

„Nach der Beerdigung, deren Termin noch nicht feststeht, werden wir die notwendigen Dinge für die Gründung einer Stiftung in die Wege leiten“, erklärte Klemmer gegenüber der NWZ . Ihm schwebt bereits eine mögliche Besetzung für Vorstand und Aufsichtsrat vor. „Danach werden wir den Sitz der Heinz-Schenk-Stiftung festlegen“, erklärte Klemmer.

Wenn Vorstand und Aufsichtsrat benannt sind, soll festgelegt werden, wie förderungswürdige Talente gesichtet werden. „Ich könnte mir vorstellen, dass wir dazu Sichtungsveranstaltungen anbieten. Das alles wird aber seriös vonstatten gehen, so wie es sich für den Namen von Heinz Schenk gehört. Ein Vorführen der Talente mit großem Theater wird es unter meiner Regie nicht geben“, erläuterte Horst Klemmer seine Vorstellungen. Möglicherweise sollen auch Stipendien oder ein jährlicher Preis vergeben werden.

Die genaue Geldsumme, die in die Heinz-Schenk-Stiftung übergehen wird, steht laut Horst Klemmer zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht fest: „Ich gehe derzeit davon aus, dass sich die Summe auf mindestens eine Million Euro beläuft.“

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