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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Im Fall Raab Entschuldigungen fällig

07.01.2020
Betrifft: „Wurde Chefarzt im OP ausspioniert?“ (NWZ vom 21. Dezember)

Dass sich sämtliche Vorwürfe gegenüber Prof. Raab als haltlos erwiesen haben, ist eine sehr gute, wenn auch nicht unerwartete Nachricht. Dass nicht er als Betroffener zuerst darüber informiert wurde, irritiert. Dass der damalige Leiter des Klinikums Beschwerde gegen die erste Einstellung des Verfahrens im Februar eingelegt hat, lässt vermuten, dass es ihm nicht primär um Fakten ging. Es wäre ja auch eine Rehabilitation des Klinikums gewesen. Die im Artikel genannten heimlichen Überwachungen sind zumindest aus Sicht des Datenschutzes bedenklich.

Nachdem nun abschließend festgestellt wurde, dass sämtliche Vorwürfe jeglicher Grundlage entbehren und nachdem auch die Motivation des ehemaligen Leiters des Klinikums sehr deutlich wurde, sollte es doch keine Hinderungsgründe mehr geben, Prof. Raabs Wunsch nach Rücknahme seines Aufhebungsvertrags zu entsprechen. Dies würde nicht nur seiner Rolle als hervorragendem Arzt, der jahrelangen Belastung durch das Verfahren und seinen großen Verdiensten als einer der Väter der European Medical School gerecht.

Ragnhild und            Prof. Dr. Wolfgang Nebel Oldenburg

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Das Ergebnis des elenden Verfahrens gegen Professor Raab war schon lange absehbar. Ist mit seinem Abschluss alles gut? Nein.

Herr Tenzer hat unter der Aegide von Frau Margit Conty als Vorsitzende des Klinikum-Verwaltungsrats und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann nicht nur die Staatsanwaltschaft in einem Privatkrieg gegen Professor Raab fast drei Jahre zum Narren gehalten. Er hat nicht nur Richter und Staatsanwälte beschimpft und Chefärzte und andere kritische Mitarbeiter verfolgt. Durch ihn hat die Versorgung von Patienten dramatisch gelitten.

Sein Verhalten hat den guten Ruf des Klinikums und dessen Finanzen weit nachhaltiger zerstört, als der Fall Högel allein das hätte bewirken können.

Für diese, nach ihren Worten „großartige“ Bilanz wurde Herr Tenzer von Frau Conty und Herrn Krogmann umfassend belohnt. Warme Worte und eine teure Abschiedsfeier waren da nicht genug. In federführender Verantwortung beider erhielt er einen Beratervertrag und eine immense Abfindung, deren Höhe der Öffentlichkeit vorsichtshalber verschwiegen wird.

Frau Conty und Herr Krogmann haben bis heute die Ursachen des Desasters, das auch ihres ist, nicht hinterfragt. Sie sollten das endlich tun, sich bei Professor Raab entschuldigen und für ihre Fehler geradestehen.

Klaus von Stietencron Oldenburg

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