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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Denkmal: Impulse aus Lübeck für Gleishalle in Oldenburg

23.09.2016

Oldenburg /Lübeck Bauliche und konstruktive Zwänge schließen eine gestalterisch ansprechende Lösung, die den Denkmalschutz berücksichtigt, nicht aus: Dieses Fazit zieht der Vorstand des Oldenburgischen Architekten- und Ingenieurvereins nach einer Exkursion nach Lübeck.

Der Umbau der Gleishalle in Lübeck zeige viele Parallelen zur Oldenburger Gleishalle, berichtet Architekt Christoph Bagge in der Mitteilung des AIV. Die Stahlkonstruktion überdecke hier wie dort zehn Gleise; zudem seien Faktoren wie Denkmalschutz und Erhöhung der Durchfahrtshöhe zu berücksichtigen.

Der AIV unterstütze in aller Deutlichkeit die Forderung nach dem Erhalt der denkmalgeschützten Gleishalle in Oldenburg. Erst nach objektiver Prüfung durch unabhängige Gutachter sei über eventuell zwingend erforderliche Eingriffe nachzudenken.

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Das Beispiel in Lübeck zeigt aus Sicht des AIV aber auf, wie eine hinsichtlich Gestaltung und Denkmalschutz befriedigende Lösung aussehen könne.

In Lübeck hat die Bahn den Hauptbahnhof zwischen 2003 bis 2007 modernisiert. Empfangsgebäude, Bahnhofshalle und Personensteg mussten wiederhergestellt werden. Dazu gehörten unter anderem Abriss und Neubau aller vier Bahnsteige, die Demontage der Bahnhofshalle und der anschließende Wiederaufbau.

Dabei seien etwa 70 Prozent der alten Stahlträger wiederverwendet worden. Das Dach der Halle sei großflächiger verglast, die Konstruktion insgesamt durch neue Stahldoppelbögen stabilisiert worden. Wegen der Oberleitung sei die Durchfahrtshöhe über den Gleisen um 60 cm vergrößert worden.

Für die Hallenkonstruktion seien, soweit möglich, alte Stahlbauteile wiederverwendet worden. Der sanierte Bahnhof sei zum 100-jährigen Bestehen 2008 offiziell eingeweiht worden.

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