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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Initiativen empörtüber Debatten-Ton

15.10.2013

Oldenburg Die Bürgerinitiativen, die sich für eine Bahnumfahrung einsetzen, haben in einer gemeinsamen Presseerklärung am Montag den Ton der Bahn-Debatte kritisiert. „Mit zunehmender Empörung verfolgen die Mitglieder der Bürgerinitiativen die zum Teil diskriminierende Diskussion in der Oldenburger Öffentlichkeit über ihr Engagement für eine Eisenbahnumgehungstrasse“, heißt es.

Sie empfänden es als unerträglich, dass Bürger, die sich zum Teil seit mehr als zehn Jahren „ehrenamtlich und selbstlos“ zum Schutz vor unzumutbarem Lärm und sonstigen Gefährdungen für die Belange der Stadt und das Wohlergehen ihrer Mitmenschen einsetzen, „als Außenseiter der Gesellschaft denunziert werden“.

Anstatt Dankbarkeit oder Verständnis dafür aufzubringen, dass sich zahlreiche Oldenburger in ihrer Freizeit aus Sorge um die Lebensqualität für die Gesundheit der Mitmenschen einsetzen, „werden sie immer wieder in Zeitungsberichten als Außenseiter, Sektierer und jetzt sogar als Extremisten bezeichnet, wobei der Versuch unternommen wird, sie außerhalb der Gemeinschaft zu stellen“, heißt es in der von den Vorsitzenden Christian Röhlig (IBO), Dr. Gernot Strey (LiVe) und Volker Kuhnert (ILQ) unterschriebenen Erklärung.

Ihre Mutmaßung: „Offenbar solle erreicht werden, dass die Sorgen und Nöte vieler Oldenburger durch persönliche Diffamierung unter den Tisch gekehrt werden“, um damit eine sachliche Diskussion über die Vorzugswürdigkeit einer Umfahrung zu unterbinden. Dabei könne man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Eigeninteressen im Spiel seien“.

Die Oldenburger SPD etwa hätte sich von der Umfahrung verabschiedet, noch bevor die Langgutachten veröffentlicht sind. Das wirke unverständlich, weil die SPD bundesweit mit Bürgern, Initiativen und betroffenen Kommunen gegen Bund und Bahn für Umgehungen zum Schutz der Bahnanlieger kämpft. Fazit der Initiativen: „Es erscheint dringend geboten, zu einer fachlich fundierten Auseinandersetzung über die Bahnprobleme zurückzukehren.“


Ein Spezial unter   www.nwzonline.de/bahnlaerm-oldenburg 

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