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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ortsentwicklung: Neues Wohngebiet wird geplant

31.08.2018

Ipwege /Etzhorn In Ipwege soll nördlich der Feldstraße ein neues Wohngebiet entstehen. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt und Straßen der Gemeinde Rastede wurde das Projekt nahe der Stadtgrenze vorgestellt. Der Flächennutzungsplan müsse geändert werden, hieß es, da das Areal im aktuellen Plan noch als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen ist.

Auf einer 4,3 Hektar großen Fläche östlich der Butjadinger Straße und nördlich der Feldstraße sollen 50 Bauplätze für Einzel- und Doppelhäuser entstehen, auf zwei Hektar zudem ein Regenrückhaltebecken am Rand des Wohngebietes zur freien Landschaft. Die Erschließung soll über die Butjadinger Straße erfolgen. Innerhalb des Gebiets sollen die Straßen ringförmig angelegt werden. Am Eingang wird Platz für einen möglichen Kindergarten gelassen.

Von den Plänen, auf der freien Fläche ein neues Wohngebiet zu erschließen, zeigte sich Theo Meyer (UWG) nicht begeistert. „Wir sind nicht die Verfechter, dass man immer mehr freie Fläche bebaut“, betonte Meyer.

Er forderte mehr Nachverdichtung. Dem Beschlussvorschlag stimmte der UWG-Ratsherr nicht zu. Mit Erweiterung des Wohngebietes an der Müritz- und Egerstraße vor drei Jahren wurde allerdings die letzte Wohnbaufläche in Wahnbek freigegeben. Die hohe Nachfrage nach Bauland lasse sich mit den wenigen freien Plätzen nicht über eine Nachverdichtung befriedigen, so die Verwaltung.

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Auch für die SPD wurde es Zeit zu handeln. Die hohe Nachfrage sei da, nun sei man in der Pflicht, etwas zu machen, hieß es aus den Reihen der Fraktion. Ebenso wie die CDU begrüßte Ratsherr Gerd Langhorst (Grüne) die Planung für das Wohngebiet in Ipwege. Ja, es gehe in die freie Fläche, so Langhorst. Dies werde jedoch sehr sorgfältig gemacht. Sei vier Jahren sei nichts mehr ausgewiesen worden.

Das Gebiet soll nach der jetzigen Planung im Spätsommer 2019 bebaubar sein – der Zeitplan ist abhängig von der Dauer des Bauleitplanverfahrens sowie der Ersterschließung.

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Tonia Hysky Redakteurin / Redaktion Kultur/Medien
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