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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Arbeiten wie in der guten Stube

28.12.2018

Ipwege Von außen sieht der Neubau am Schafjückenweg eigentlich wie ein normales Bürogebäude aus. Doch was zurzeit hier im Gewerbe- und Industriegebiet am Autobahnkreuz Oldenburg-Nord für rund 16 Millionen Euro entsteht, soll einmal so etwas wie das „Silicon Valley“ des Ammerlandes werden.

Das Gebäude wird ab dem Frühjahr der neue Firmensitz des Oldenburger Software-Unternehmens „Ashampoo“, der daraus hervorgegangenen Rasteder E-Mail-Marketing-Firma „CleverReach“ und der Programmierer von „Ashampoo Systems“. „Crash“ soll das Gebäude heißen – zusammengesetzt aus den Firmennamen.

„Das Gebäude soll für Furore sorgen, weil es anders ist und eher in Richtung Facebook und Google geht“, sagen die Firmengründer und Aufsichtsratsmitglieder Rolf Hilchner und Heinz-Wilhelm Bogena bei einem Rundgang über die Baustelle. Wo derzeit noch Handwerker ihre Arbeit verrichten, soll es in ein paar Monaten aussehen wie zu Hause im Wohnzimmer. „Die Mitarbeiter sollen morgens pfeifend zur Arbeit kommen und sich hier wohlfühlen. Das wollen wir durch ganz viele Dinge erreichen“, sagt Bogena.

Das Gebäudeinnere soll in einem „Industrial Look“ gestaltet werden. „Von ruppig bis ganz schön“, beschreibt Bogena das Vorhaben. So sollen unter der Decke verlaufende Leitungen auch nach Fertigstellung sichtbar bleiben. Den Kontrast dazu soll Echtholzparkett auf dem Boden bilden.

„Wir stehen für eine offene Arbeitskultur“, begründet Bogena, warum es im „Crash“ sowohl Großraum- als auch Einzelbüros geben wird. Vorleben sollen diese Arbeitskultur auch die vier Geschäftsführer, die sich ein Großraumbüro teilen werden.

Voraussichtlich Ende April soll der erste Teil des Gebäudes fertig sein. Noch in der Bauphase wird der neue Firmensitz gerade erweitert, der zweite Teil soll im Frühjahr 2020 fertig sein. Die Geschäfte würden so gut laufen, dass der Bau größer ausfallen soll und später Platz für 230 Mitarbeiter bieten wird, erläutert Hilchner.

Eingebunden in das Konzept werden Innenhöfe, begrünte Dachterrassen, eine Kantine mit Erlebniskochen und Innenwände, die von einem Graffitikünstler gestaltet werden. Neben dem Firmensitz werde zudem ein kleiner Park mit Spazierwegen rund um das dort befindliche Regenrückhaltebecken angelegt, sagt Bogena.

Den beiden Aufsichtsräten geht es mit ihrem Konzept allerdings auch darum, Fachpersonal nach Rastede zu locken. Und da spiele die Gestaltung des Arbeitsumfeldes eine entscheidende Rolle, sagt Bogena.

Die bisherigen Standorte in Oldenburg-Etzhorn und an der Mühlenstraße in Rastede werden derweil nach dem Bezug des neuen Firmensitzes aufgegeben. Sie befinden sich im Eigentum der Firma „H & B Immobilien“, die von Hilchner und Bogena geführt wird, und sollen neu vermietet werden.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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