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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Johanneshöfe setzten am Wasser Zeichen

15.05.2015
NWZonline.de NWZonline 2015-07-20T21:45:45Z 280 158

Stadtentwicklung:
Johanneshöfe setzten am Wasser Zeichen

Oldenburg Auf dem Spielplatz an der verkehrsberuhigten Hafenpromenade spielen Kinder. Ab Dezember 2015 werden dort wohl noch mehr Jungen und Mädchen rutschen und klettern, denn dann sollen die ersten Bewohner der Johanneshöfe einziehen, die nur einen Steinwurf weit entfernt von der Firma Johannes Oetken dort gebaut werden.

In den beiden barrierefreien Stadthäusern entstehen 62 Miet- und Eigentumswohnungen mit insgesamt 6200 Quadratmetern Wohnfläche und einer zentralen Tiefgarage mit 68 Parkplätzen.

Während der Grundsteinlegung Anfang September 2014 hatten Baudezernentin Gabriele Nießen und der damalige Oberbürgermeister Gerd Schwandner die Johanneshöfe – benannt nach dem Seniorchef des Unternehmens – als Wohnraum in zentraler Lage gelobt, den die Stadt dringend brauche.

Dipl.-Ing. Klaus Oetken, Geschäftsführer der Firma Johannes Oetken, sieht den unverbaubaren Blick und den Innenhof mit Bäumen als besondere Merkmale der hellen nach West-Ost ausgerichteten Zwillingshäuser. „Sie können von jedem Balkon aus das Wasser sehen“, sagt Klaus Oetken und hofft, dass sich die Bewohner später einmal in dem Innenhof mit Bäumen oder auch den 50 bis 150 Quadratmeter großen Vorgärten treffen werden.

Und so gelten die von Architekt Alexis Angelis entworfenen viergeschossigen Gebäude in moderner Stadtarchitektur auch als Meilensteine für die weitere Entwicklung des neuen Quartiers am Wasser, das Wohnen, Dienstleistung und Freizeit miteinander verbinden soll. Angelis hatte sich den zweiten Platz beim städtebaulichen Wettbewerb für das Viertel gesichert.

Ebenso wie die benachbarten Fleethöfe (Kubus), die schon bezogen sind, sollen die Johanneshöfe dazu beitragen, dass dieses Viertel am Hafen seine neue städtebauliche Attraktivität am Wasser entfaltet. „Das wird sicherlich noch einmal gesteigert, wenn auch auf der gegenüberliegenden Hafenseite Rhein-Umschlag umgezogen sein wird“, meint Klaus Oetken mit Blick darauf, dass das Umschlagunternehmen an den Osthafen umsiedelt und das Gelände zwischen Rheinstraße und Hunte freigibt (NWZ  berichtete).

Für Oetken besteht die Attraktivität des Viertels aber auch darin, dass man entlang der Hafenpromenade schon jetzt bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad in fünf Minuten die Innenstadt erreicht, aber beinahe eben so schnell im Grünen ist.

Die Johanneshöfe sollen jedoch nicht nur mit Optik und durch hochwertige Ausstattung bestechen, sondern auch durch effiziente KfW-55-Energie-Standards, die die städtebaulichen Rahmenplan-Vorschriften übertreffen. Dazu gehören auch Geothermie, Photovoltaik, Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung.

„Auf zu neuen Ufern“ lautet daher noch immer das Motto für das Viertel am Hafen, dessen Entwicklung inklusive Machbarkeitsstudie fast zehn Jahre gedauert hat, nun aber viele positiv auf den Hafen als besonderes Areal blicken lässt.

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