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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Party: Klamotten-Tausch mit Umwelteffekt

07.06.2011

OLDENBURG „Ich habe einfach nichts zum Anziehen!“ Diesen Satz wird wohl schon jeder mindestens einmal selber gesagt, oder von Mutter, Schwester oder Freundin zu hören bekommen haben. Oft genug steckt dahinter, dass „Sie“ die alten Sachen schlichtweg nicht mehr sehen kann. Ausmisten ist also angesagt, aber wohin mit all der Kleidung?

Seit Sommer 2008 ist diese Frage für viele Oldenburger geklärt – Klamottentauschparty. Am Wochenende war es wieder soweit. Dieses Mal allerdings nicht im „Polyester“, sondern im „Quartier“ in der Bleicherstraße. „Wir wollten diese Räumlichkeiten gerne noch einmal nutzen, da das Gebäude bald abgerissen werden soll“, erklärt Mitorganisatorin Christina Wille (24).

Das System ist simpel: Jeder bringt so viele Kleidungsstücke mit, wie er möchte. Alles, was man nicht mehr haben möchte, wird einfach an einen der freien Kleiderständer gehängt und steht somit den anderen Partybesuchern zum Tausch zur Verfügung. Hat man ein interessantes Teil gefunden, so kann man es anprobieren und einfach mitnehmen. „Die Idee kommt ursprünglich aus den USA“, erklärt Wille. „Dort ist es aber so, dass man seine Klamotten bei einem der Organisatoren abgibt und Punkte dafür erhält. Dann kann man tauschen, bis man so viele Teile hat, dass sie dem gleichen Punktewert entsprechen. Wir finden es ohne Wertung besser. Jeder soll so viel mitnehmen, wie er möchte.“

Entstanden sei das ganze in Oldenburg im Rahmen eines Universitätsprojektes und sei nun zu einer Art Freizeitspaß geworden. „Es geht uns darum, die Lebenszeit eines Kleidungsstückes erheblich zu verlängern. Nur wenn mir etwas nicht mehr gefällt, muss das schließlich nicht für alle anderen gelten“, meint Studentin Friederike Mieß (25). „Der Nachhaltigkeitsgedanke ist elementar im Hinblick auf den Umweltschutz. Wenn man etwas so Wichtiges mit etwas Nettem, also Party und dem Treffen von Freunden, verbinden kann, ist das viel wert.“ Das scheinen viele so zu sehen. „Wir gehen davon aus, dass bis morgen früh etwa 200 Leute da gewesen sein werden“, so die Organisatorinnen.

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„Ich finde die Idee einfach klasse“, sagt die 44-jährige Michaela Schmidt. „Allerdings sind viele Kleidungsstücke eher was für Frauen in den Zwanzigern. Ich werde aber auf jeden Fall wiederkommen und mein Glück versuchen“. Eine Menge Passendes gefunden hat die Studentin Mareile Wille (23). „Ich habe zwei Blazer und eine Weste gegen meine alten Sachen eintauschen können. Vielleicht verändere ich noch ein paar Kleinigkeiten daran, schließlich studiere ich etwas in Richtung Textil.“

Nach Anprobieren, Schmökern und Tauschen ging es am späteren Abend mit einer „ganz normalen“ Party weiter: Das Team vom Quartier kümmerte sich um Getränke, Essen, und einen DJ gab es auch.

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